von unserem Mitarbeiter Gerhard Schmidt

Hofheim — Vor der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses des Hofheimer Stadtrates am Montag gab es eine Ortseinsicht in der 1996 fertig gestellten Zentralkläranlage der Stadt Hofheim. Der Grund lag darin, dass Probleme in den Klärbecken aufgetreten sind, wie Bürgermeister Wolfgang Borst (CSU) erklärte.
In einem Becken war das erst vor fünf Jahren installierte Rührwerk abgebrochen. Daraufhin habe die Stadt, so Borst, auch die beiden anderen Beckenrührwerke untersucht und festgestellt, dass auch diese Teile kurz vor dem Bruch standen.
Der Schaden gehe auf 20 000 Euro zu, erklärte der Bürgermeister. Er lehnte gegenüber der Montagefirma die Kosten für die Stadt ab, weil seiner Meinung nach solche Fehler nach fünf Jahren nicht passieren dürfen.
Da sich der Ausschuss an der Kläranlage befand, erläuterte Bürgermeister Borst insbesondere den neuen Stadträten die Arbeitsweise der Anlage.
Weiteres Thema: Eichelsdorf steht kurz vor einer Dorferneuerung. In deren Rahmen soll eine Überquerungshilfe in der Nähe des Gasthauses Kirchner ("Zu den Haßbergen") geschaffen werden. Ein Gespräch mit dem Staatlichen Bauamt sei bereits geführt worden, erklärte Bürgermeister Borst. Es ist auch geplant, in der Ortsdurchfahrt einen sogenannten Flüsterasphalt aufzubringen. In den Gehwegen sollen DSL-Kabelrohre mit verlegt werden.
Abschließend informierte der Bürgermeister Wolfgang Borst, dass die neue Wasserenthärtungsanlage für die Stadt im Wasserhaus in Lendershausen bereits läuft und in einigen Wochen ohne Probleme funktionieren wird. Der Grund für die schwankenden Härtegrade liegt nach seinen Angaben darin, dass beim Start der Anlage die Wasserhochbehälter voll waren und das enthärtete Wasser sich erst noch mit dem herkömmlichen Wasser mischen muss.