Mit Annika Baumgärtner und Desiree Roßteutscher stellen sich zwei junge Damen für die Funktion als Ausschussmitglied beim TSV Presseck zur Verfügung. Nicht besetzt werden konnte die Position des Zweiten Vorsitzenden, der bisherige Amtsinhaber Rainer Weiß war von seiner Verpflichtung zurückgetreten. Das sind die Ergebnisse der Nachwahlen im Rahmen der diesjährigen ordentlichen Jahresversammlung des TSV Presseck.
Ansonsten stand ein Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr, das von den Jubiläumsfeierlichkeiten "125 Jahre TSV Presseck" geprägt war, im Mittelpunkt der Berichte.
Vorsitzender Richard Ultsch verwies auf den Veranstaltungsreigen im zweiten Halbjahr. Höhepunkte waren dabei der Festabend, das Gastspiel der U23 des 1.FC Nürnberg und eine Boxgala in Zusammenarbeit mit dem ATS Kulmbach. Sportlich tat zunächst der Abstieg der ersten Fußballmannschaft aus der Kreisliga weh. Doch inzwischen hat sich die Mannschaft gefangen. Die Reservemannschaft hat sich neu aufgestellt und startet ab 2017 in der sogenannten Flex-Liga. Erfreuliches gab es von der Tischtennisabteilung zu vermelden: Die erste Mannschaft spielt um den Aufstieg in die 2. Kreisliga, und zu Beginn der nun zu Ende gehenden Serie konnte TSV Presseck sogar wieder eine zweite Mannschaft ins Rennen schicken. Diese schlägt sich in der 4. Kreisliga ausgezeichnet. Abteilungsleiterin Waltraud Spindler wies darauf hin, dass das umfangreiche und abwechslungsreiche Kursangebot im vergangenen Jahr sehr gut angenommen wurde.


Die Kurse sind gut besucht

In der Versammlung wurde auch klar, dass der Verein im laufenden Jahr viel initiieren will. So läuft aktuell bei den Gymnastikdamen am Montag ein Qi-Gong Kurs und am Mittwoch ein Gymnastikkurs. Ein kurzfristiger Einstieg ist möglich. Auskunft erteilen Waltraud Spindler (09222/1418) und Birgit Reuther (092223/1629). Breiten Raum in der Versammlung nahm die Information und die Diskussion über die Sanierung des Daches der Tribüne auf der Alfred- Bodenschatz-Sportstätte ein.
Ein Arbeitskreis, bestehend aus Ralf Jungbauer, Erwin Söll, Norbert Rödel und Gerhard Leinfelder hat die Situation aufbereitet. Das Ergebnis ist, dass eine Sanierung des Daches unumgänglich ist, da ansonsten Feuchtigkeit in die 1958 erbaute Tribüne eindringt.


Einmalige Tribüne in Oberfranken

Einig waren sich die Mitglieder, dass alles versucht werden soll, um diese, in der Art in Oberfranken einmalige, freitragende Holztribüne zu erhalten.
Im Rahmen einer Statikprüfung wird nun ermittelt, inwieweit es möglich ist, das Dach mit Photovoltaik zu bestücken und das Regenwasser zu fassen. Damit sollen zum einen die Baukosten reduziert werden und zum anderen künftig die Bewässerung des Sportgeländes kostengünstig erfolgen.
Nach ersten Schätzungen kommt dabei ein in Investitionsvolumen von etwa 25 000 Euro auf den Verein zu. Nach Möglichkeit soll das Projekt bis zu Beginn der neuen Saison abgeschlossen sein. Gerd Leinfelder