Gehülz — Der 90 Mitglieder zählende Ring junger Landfrauen wählte in seiner Jahresverammlung einen neuen Vorstand. Es gab einen Führungswechsel. Nachfolgerin der bisherigen Vorsitzenden Claudia Limmer aus Dennach, die nicht mehr für dieses Amt kandidierte, wurde die 37-jährige Fleischereifachverkäuferin Sandra Faber aus Wurbach. Die Mutter von zwei Kindern, wurde für drei Jahre gewählt.
Auch in anderen Positionen gibt es neue Vorstandsmitglieder. Es wurden gewählt: Erste Stellvertreterin Marina Lang (Posseck), Zweite Stellvertreterin Reinlinde Galster (Rennesberg), Dritte Stellvertreterin Christina Mlinarzik-Mergner (Lichtenfels), Erste Kassiererin Sandra Schirmer, stellvertretende Kassiererin Simone Karl, Erste Schriftführerin Sabrina Schwemmlein, stellvertretende Schriftführerin Kathrin Bergner. Beisitzerinnen: Yvonne Fleischmann, Claudia Limmer, Steffi Grebner, Bianca Appel, Diane Heyder. Kassenprüfer Larissa Lindlein und Monika Gold.
Die bisherige Vorsitzende Claudia Limmer informierte über Veranstaltungen und Bildungsvorträge, die der Ring organisierte und durchführte. Sie wies darauf hin, dass alle Frauen im Ring junger Landfrauen gern gesehen und willkommen sind, egal welchen Alters oder aus welcher Berufsgruppe. Der Ring junger Landfrauen ist sei für alle Frauen im ländlichen Raum eine Bereicherung für die Freizeitgestaltung und nehme gerne weitere Mitglieder auf.
Gastreferentin war Karina Pfadenhauer. Sie ist Ernährungsberaterin und sprach über "Lebensmittelunverträglichkeiten". Sie wies auf den Unterschied zwischen Unverträglichkeit und Allergie hin. Unverträglichkeiten können sowohl sofort nach Nahrungsaufnahme durch angeschwollene Augen oder Lippen erkennbar werden oder sich auch erst einige Stunden später durch Hautjucken oder Ausschlag bemerkbar machen. Auf gleiche Lebensmittel kann der Körper zu verschiedenen Jahreszeiten unterschiedlich reagieren.
Allergien oder Unverträglichkeiten können in jedem Alter auftreten. Genauso können Unverträglichkeiten bei Kleinkindern im Schuleintrittsalter verschwinden, informierte die Ernährungsberaterin. eh