Grub am Forst — 743,5 Stunden erbrachten die Mitglieder des ASB-Stützpunktes (Arbeiter-Samariter-Bund) im vergangenen Jahr ehrenamtlich. Dies berichtete Edmund Nembach bei der Hauptversammlung der Samariter. Würde diese Zahl mit einem Acht-Stunden-Arbeitstag verglichen, so seien die Dienstleistenden fast 93 Tage im Einsatz gewesen, was bei einer Fünf-Tage-Woche 18,5 Wochen entspreche. "An Betreuungsdiensten wurden 123 Stunden geleistet", erinnerte der Stützpunktleiter. Unter anderem waren die Aktiven bei den Wandertagen der Wanderfreunde Grub am Forst im Einsatz, stellten den Sanitätsdienst während der Pflanzkirchweih und brachten sich bei der Feuerwehrübung in Zeickhorn aktiv mit ein. Die Losbude war mit 85 Stunden besetzt. Außerdem nahmen die Mitglieder an den unterschiedlichen Versammlungen und Besprechungen teil.
Geselliger Höhepunkt, der auch in der Bevölkerung sehr gut ankam, war wieder das Ren nerfest. Obwohl sich das Wetter von seiner nassen Seite zeigte, ließen sich davon die treuen Besucher nicht beeindrucken. Die jungen Mitglieder sorgten mit ihren Spielangeboten dafür, dass zusätzlich Geld in die Kasse fließen konnte.
Für heuer kündigte Edmund Nembach die Renovierung der Dienststelle an, was einen größeren Einsatz bedeute. Dank sagte er dem Regionalverband Coburg für die vorzügliche Zusammenarbeit. Von einem soliden Zahlenwerk berichtete Kassiererin Angelika Nembach und führte zu den anstehenden Renovierungsarbeiten aus, dass die Finanzierung noch geklärt werde.

Großer Zuspruch

Der Vorsitzende des ASB-Regionalverbands, Hans-Joachim Lieb, dankte für die ehrenamtliche Arbeit der Ortsgruppe: "Diese stellt einen Wert von 10 000 bis 20 000 Euro dar, je nach Wochenend- oder Feiertagszuschlag." Die Aufgaben seien hervorragend gemeistert worden. Lieb sagte, auf großen Zuspruch stießen die verschiedenen Angebote des ASB, ob Sozialstation, Ausbildungen, Lehrgänge oder die Hausnotrufgeräte. Lieb: "Diese Geräte sind nach wie vor ein großer Renner." Die Mitgliederzahl werde steigen, da im Laufe des Jahres der Kreisverband Obermain übernommen werde. Der Bereich "Servicewohnen" habe sich hervorragend entwickelt und sei ein Modellprojekt für den ASB. Der lang angekündigte Umbau in der Parkstraße schreite voran, sodass spätestens im Mai die Räume bezogen werden könnten.
Bürgermeister Jürgen Wittmann (GfG) zeigte sich vom vielfältigen, qualifizierten und ehrenamtlichen Engagement der Samariter beeindruckt und betonte: "Mit Stolz kann der Stützpunkt auf die Ausbildung der Nachwuchskräfte blicken." Alexandra Kemnitzer