Lauenstein — "Frau Musica zur Ehr ..." - mit diesem Lied eröffneten die Mitglieder des Gesangvereins 1865 Lauenstein ihre Jahreshauptversammlung mit den Ehrengästen Bürgermeister Timo Ehrhardt und dem Gruppenvorsitzenden des Fränkischen Sängerbundes, Bernhard Zipfel. Schwerpunkte der Versammlung waren der Rückblick, der Ausblick, Ehrungen und Neuwahlen.
Der Erste Vorsitzende Heinrich Hollederer und Chorleiter Frieder Apel würdigten das vergangene Jahr als eines der erfolg reichsten in der Vereinsgeschichte. Trotz des hohen Durchschnittsalters hatte der gemischte Chor noch nie so viele Auftritte, die allesamt hohe Anerkennung fanden. Besonders wurden erwähnt das "Frühlingssingen im Rathaus", die "Serenade im Burginnenhof" (zusammen mit dem Musikverein Lauenstein) und das Adventskonzert in der St. Nikolauskirche in Lauenstein. Auch finanziell war es für den Verein ein lohnendes Jahr, wie Kassier Erhard Witte in seinem Bericht aufzeigte.
2015, so Hollederer, werde es nicht so viele Konzerte geben, denn im Mittelpunkt der Aktivitäten werde das Fest anlässlich des 150-jährigen Bestehens des Vereins am 25. Juli im Innenhof der Burg Lauenstein sein, zu dem alle Nachbarvereine eingeladen wurden. Hierzu werde ein Ausschuss gegründet, der die Planung und die Ausführung übernehmen wird.
Nach dem Grußwort von Bürgermeister Timo Ehrhardt, der die Bedeutung der Aktivitäten des Vereins für die Großgemeinde und die hohe künstlerische Qualität der Auftritte hervorhob, standen die Neuwahlen an. Es wurden für die nächsten drei Jahre gewählt: Erster Vorsitzender Heinrich Hollederer, Zweite Vorsitzende Sabine Schmidt, Kassier Erhard Witte, Schriftführerin Gisela Müller, Beisitzer Erhard Stauch, Michaela Lemnitzer, Susanne Stauch, Ruth Traut und Gerti Wagner. Notenwarte Ruth Traut und Gerdi Wagner. Burgfestausschuss Erhard Witte und Michaela Lemnitzer.
Bernhard Zipfel und Heinrich Hollederer führten dann die Ehrungen für 40-jährige Vereinsmitgliedschaft durch. Eine Urkunde nebst Ehrennadel und einem Dankespräsent erhielten Helene Bergner, Christel Döring, Gisela Müller, Erika Seifert, Hildegard Stauch, Ruth Traut, Gerdi Wagner, Helmtrud Wagner und Hildegard Wagner. Eine besondere Ehrung erhielt Ruth Traut, die das Amt des Notenwartes ebenfalls seit 40 Jahren ausübt. red