"Natürlich sehe ich auch gerne fern, aber wenn man so ein spannendes Buch gar nicht mehr aus der Hand legen kann, dann ist das schon etwas ganz Besonderes", sagt die Fünftklässlerin Sandrina Freudensprung von der Realschule Scheßlitz. Das mit dem Lesen hat schon angefangen, als ihre Mama ihr als kleines Mädchen Geschichten vorgelesen hat. Mittlerweile liest Sandrina selber vor und zwar so gut, dass sie den Vorlesewettbewerb der oberfränkischen Realschulen gewonnen hat. Dafür wurde sie vom Ministerialbeauftragten Johannes Koller mit dem Wanderpokal des Vorlese-Champions geehrt.
Nach dem schulinternen Vorentscheid in Scheßlitz ging es für Sandrina zunächst nach Gräfenberg. Dort erzielte sie Platz zwei. Große Hoffnungen machte sie sich im Finale in Marktredwitz nicht: "Ich habe überhaupt nicht damit gerechnet, dass ich eine Chance habe." Dennoch wurde sie Oberfrankens beste Vorleserin. Lesefieber scheint übrigens ansteckend zu sein: Klassenkameradin Mona Hennemann folgte Sandrina direkt auf Platz zwei. red