Kleinrinderfeld — Für Kleinrinderfelds Sportleiter Peter Engert war der 4:3-Sieg in der Fußball-Landesliga Nordwest am Sonntag gegen den SV Memmelsdorf "das Highlight dieser Saison". Und das nicht nur wegen des Sieges der Hausherren, sondern auch "wegen des Auftretens des Gegners".
Der SV Memmelsdorf hätte in Kleinrinderfeld nämlich durchaus einen Punkt verdient gehabt, fand Engert. Am Ende aber sorgte Mario Christ mit einem elegant getretenen Freistoß drei Minuten vor dem Ende für den entscheidenden Treffer für den neuen Tabellenzweiten.
Dabei waren die Gäste im zweiten Durchgang einer abwechslungsreichen Partie das bessere Team gewesen, schienen gar in der Schlussphase dem vierten Treffer näher als die Hausherren. "Aber wenn man einen Lauf hat, dann gewinnt man eben auch solche Spiele", stellte Engert fest.
Warum die Kleinrinderfelder derzeit einen Lauf haben, hatten sie in der ersten Halbzeit gezeigt. Nach dem 1:0 durch ein Eigentor vor Neuß (23.) und dem 2:0 durch S. Kramosch (25.) vergab Michel die große Chance zum 3:0 und die wohl frühe Entscheidung. So aber kamen die nie aufsteckenden Gäste noch einmal auf. Grasser verkürzte per Foulelfmeter (45.), das 3:1 wiederum durch S. Kramosch (59.) beantworteten die Memmelsdorfer mit dem 3:2 durch Baumüller (62.) und dem Ausgleich durch Beiersdorfer (71.). Plötzlich war die Partie wieder völlig offen. Am Schluss freilich hatten die Kleinrinderfelder mit Christs Freistoß noch einen Pfeil im Köcher. red