Friesen — Von einem erfolgreichen Jahr berichtete Vorsitzender Norbert Kraus bei der Mitgliederversammlung des 542 Mitglieder zählenden SV Friesen. Damit konnte die Mitgliederzahl sogar leicht gesteigert werden. Eine Vielzahl junger Sportler unter 18 Jahren ist für den SV Friesen und für die JFG Grün-Weiß Frankenwald aktiv.
Im Fußballbereich spielen drei Herrenmannschaften und zwei Altligamannschaften um Punkte, im Jugendbereich zusammen mit der JFG Grün-Weiß Frankenwald acht Mannschaften im A- bis G-Juniorenbereich. Zusammen mit der JFG können im D-Jugendbereich zwei Mannschaften und im E-Jugendbereich gar drei Mannschaften auflaufen.
An der grünen Platte sind für den SV Friesen in der TT-Abteilung eine Herrenmannschaft und ein Damenteam aktiv. Auf dem roten Sand betreiben drei Herren-, zwei Damen- und fünf Jugendmannschaften Tennissport. Das Aushängeschild des Vereins ist nach wie vor die erste Fußballmannschaft, die zurzeit Platz 5 in der Landesliga belegt.
Schriftführer Sepp Geiger wies darauf hin, dass die Situation Anfang 2014 für den Verein schwierig gewesen sei, weil der Verwaltungsrat beschlossen hatte, finanziell den Gürtel enger zu schnallen. Es hätten zehn Fußballer dem Verein den Rücken gekehrt. Auch die Trainersuche habe sich mühselig gestaltet. Dem Bericht des Schatzmeisters Arno Stumpf war zu entnehmen, dass der SVF auch 2014 in erheblichem Umfang Ausgaben hatte. Der Verein konnte auch Einnahmen erzielen, jedoch waren die Ausgaben höher als die Einnahmen, wenn auch nur geringfügig.

Trainer als "Glücksgriff"

Von einem turbulenten Jahr der ersten Mannschaft in der Landesliga berichtete Spielleiter Detlef Dawel. Nach zehn Abgängen war es schwierig, eine neue Mannschaft zu formen, die Zusammenarbeit mit Trainer Christoph Böger wurde einvernehmlich beendet. Als Glücksgriff bezeichnete Detlef Dawel die Verpflichtung des jungen Trainers Andreas Lang aus Naila. Der Start in die Saison 2014/2015 war ernüchternd. Es folgte jedoch eine Serie von zwölf Spielen ohne Niederlage. Den Bericht für die zweite Mannschaft gab Trainer Holger Geiger. In der vergangenen Saison hatte sein Team den vierten Platz belegt. Derzeit rangiert sie auf Platz 9. Nun sind die Spieler verpflichtet worden, zum einen mehr zu trainieren und zum anderen ehrgeiziger auf Punktejagd zu gehen.
Auf das beste Jahr in der Vereinsgeschichte konnte die dritte Mannschaft des SV zurückblicken. Sensationell gelang der von Olaf Renk und Timo Heumann betreuten Truppe der Aufstieg in die Kreisklasse. In die neue Saison startete das Team vielversprechend, zwischenzeitlich kämpft die Mannschaft aber gegen den Abstieg.
Dem Bericht für die A-Junioren von Jochen Brandl war zu entnehmen, dass die Mannschaft leider im letzten Jahr aus der Kreisliga absteigen musste. In der neuen Serie ist ein Aufstieg Pflicht. Über den Juniorenbereich berichtetet Jugendkoordinator Timo Bachinger.
Die sonst so erfolgsverwöhnte Altligaabteilung des SV Friesen war im abgelaufenen Jahr, so Berichterstatter Bernd Assion, weniger erfolgreich. Zwar konnte bei der Hallenkreismeisterschaft der Titel aus dem Vorjahr verteidigt werden, im Übrigen gab es aber wenig zu ernten. Allerdings hat das neue Jahr gut angefangen. Sowohl die A- wie die B-Senioren wurden Hallenkreismeister des Spielkreises Kronach-Coburg-Lichtenfels und haben sich für die Bezirksebene qualifiziert.
Für die Tennisabteilung berichtete Abteilungsleiter Sepp Geiger von einem guten Jahr. Die Mitgliederzahl konnte entgegen dem allgemeinen Trend auf 143 Mitglieder um 15 gesteigert werden. Die Mannschaft nahm bei den vergangenen Medenspielen mit zwei Damenmannschaften, drei Herrenmannschaften und fünf Jugendmannschaften teil. Es wurden drei Meisterschaften errungen. Vereinsmeisterinnen wurden Johanna Schmidt bei den Damen, Clemens Schirmer bei den Herren und Herren-40. Auch heuer werde der SV Friesen mit mindestens neun Mannschaften an den Medenspielen teilnehmen.
Der Leiter der Tischtennisabteilung Edgar Kraus berichtete davon, dass die Abteilung nur noch mit zwei Mannschaften zu den Spielen antritt (einem Herren- und einem Damenteam), die sich in der 1. Kreisliga aber tapfer schlagen würden. red