Röttenbach — Auch ohne eigenen Bürgermeisterkandidaten hat die Röttenbacher SPD bei der Kommunalwahl im März ihre vier Sitze im Gemeinderat verteidigt. "Wenn man die SPD-Ergebnisse in einigen Nachbargemeinden betrachtet, kann dies als Erfolg verbucht werden", erklärte der Vorsitzende Hans-Jörg Seidl in der Jahreshauptversammlung des Ortsvereins. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor.
Der scheidende Fraktionssprecher Horst Bittel ging in seinem Bericht auf die aktuellen Themen in der Gemeinderatsarbeit ein. Die Umgestaltung des Rathausplatzes wird nun konkret. Ein Planungsbüro wurde beauftragt, die bestehenden Flächen zu untersuchen und Umgestaltungsmöglichkeiten zu finden. Gleichzeitig wurde von der Rathausverwaltung eine Dorfwerkstatt zu diesem Thema abgehalten. Auch die SPD war vertreten, und bei der Fortsetzung am 4. Juni "darf und soll jeder mitmachen", sagte Bittel.
Des Weiteren ging Bittel auf die Pläne der Nachbargemeinde Adelsdorf ein, das alte Aldi-Lagergelände mit Wohnhäusern bebauen zu lassen. "Bei einer Größe von 200 Wohneinheiten - etwa 700 bis 800 Personen - muss man auch über die größere Verkehrsbelastung in Röttenbach reden. Wir sind an unseren Belastungsgrenzen angekommen." red