Um das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und einen Ausblick auf 2017 zu wagen, hat sich unlängst die Spitze der SPD-Fraktion des Herzogenauracher Stadtrats getroffen. Bereits Ende Januar stünden wichtige Haushaltsbeschlüsse und damit verbundenen Projekte bzw. Weichenstellungen auf der Agenda, heißt es in einer Pressemitteilung der Sozialdemokraten.
Man habe 2016 als Stadtratsmehrheit vieles auf den Weg gebracht und freue sich auf das bevorstehende spannende Jahr mit vielen großen und kleinen Projekten, so stellvertretende Fraktionsvorsitzende Sandra Wüstner. In diesem Zusammenhang lobt sie vor allem die geringe Sach- und Dienstleistungsintensität der Verwaltung, die, wie der aktuellste Rechenschaftsbericht der Stadt belege, deutlich unter dem Durchschnittswert vergleichbarer Kommunen liegt.


Verwaltung hat viel zu tun

"Hier sieht man, wie kompetent und effizient unsere Verwaltung arbeitet", fügt Sarah Litz hinzu und merkt an, dass die SPD-Fraktion den Stellenplan 2017, den die Verwaltung vorschlägt, für angemessen und richtig hält und man auch auf diese Weise die Verwaltung unterstützen wolle. "Von immer nur dankenden Worten können sich die Mitarbeiter nun mal nichts kaufen." Schließlich habe die Verwaltung im vergangenen Jahr einmal mehr große Projekte bewältigen müssen und es werde mit großem Tempo weitergehen.
Die Überarbeitung der Kulturtage zu einem Kulturfestival, das Mehrgenerationenzentrum oder die Vorbereitung der Schaffung weiteren Wohnraums wie beispielsweise im Gebiet "In der Reuth" seien nur einige von vielen Projekten, die die SPD-Fraktion 2016 in enger Zusammenarbeit mit Bürgermeister German Hacker (SPD) im Stadtrat mit auf den Weg gebracht und umgesetzt habe. Die mittelfristige Wohnbauentwicklung insbesondere von gefördertem und sozialem Wohnungsbau liege der Fraktion am Herzen.
Zu Beginn des neuen Jahres stünden erneut große Themen auf der Beschluss-Agenda der SPD-Fraktion: die Gebietsentwicklung Reihenzach, unter anderem für eine neue Stadthalle, die Grundsatzentscheidung zu einer oder zwei neuen Dreifachsporthallen und vor allem die Fortsetzung aller Arbeiten rund um den Rathausneubau mit Hubmannareal.
Von den ausgearbeiteten Plänen zum Neubau des Rathauses und der Pläne für das Hub-mannareal zeigt sich die Fraktionsspitze angetan. "Die Entwürfe sind sehr gelungen und den Bedürfnissen der Bürger durch das beschlossene Raumprogramm genau angepasst, inklusive Entwicklungsmöglichkeiten", so Curd Blank.
Der Fraktionssprecher und die Stellvertreterinnen sind sich einig, dass die finanzielle Entwicklung einerseits zweifellos gut sei, aber das dürfe nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Erfüllung all der großen und kleinen Aufgaben das geschaffene Finanzpolster auch sehr schnell wieder abschmelzen lassen werde. red