Nach vier spielfreien Wochen steigen die Regionalliga-Basketballerinnen des SC Kemmern wieder in den Ligabetrieb ein. Mit dem TV 48 Schwabach kommt am Samstag um 20 Uhr ein Gegner in die Bamberger Baskidhall, der mit ausgeglichenem Sieg-/Niederlagenverhältnis auf dem fünften Tabellenplatz rangiert. Jedoch ist die Mannschaft um Anna Furmann (22,3 Punkte im Schnitt) und Katharina
Kreklau (13) nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Zwar verloren die Mittelfranken bislang als einzige Mannschaft beim Tabellenletzten Elsenfeld/Großwallstadt, wetzten die Scharte jedoch bereits am nächsten Spieltag gegen die Bundesliga-Reserve aus Würzburg wieder aus. Auch gegen die Bundesliga-Reserven von Jahn München und Nördlingen unterlagen sie nur knapp.


An Schwächen gearbeitet

Aufgrund eines Spiels in der WNBL stehen dem Kemmerner Trainergespann Schilde/Hammerl die jungen Bamberger Talente nur eingeschränkt zur Verfügung. Mit fünf Siegen aus sieben Spielen rangiert der SC Kemmern zwar noch auf dem dritten Tabellenplatz, eine Niederlage kann jedoch bereits den Weg ins Mittelfeld bedeuten. "Der Spielplan ist für uns sehr unglücklich. Ein spielfreies Wochenende ist natürlich mal angenehm, vier Wochen sind jedoch eine lange Zeit, da geht die Anspannung schnell mal verloren. Wir hatten Gelegenheit, an unseren Schwächen zu Arbeiten. Leider benötigen wir immer noch zu viele Angriffe, um zu punkten. Auch ist unsere Anlaufzeit zu lange. Wir müssen schneller auf Betriebstemperatur kommen, dies zeigten auch schon die vergangenen Spiele", meint Schilde. red