Bürgermeister Wolfgang Desel hob auf der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Roßdorf am Forst die gute Zusammenarbeit aller Ortsfeuerwehren hervor. Die angelaufene Feuerwehrbedarfsplanung unter dem Leitgedanken "Mit Vernunft in die Zukunft", mache deutlich, dass sich die Gemeinde ihrer Pflichtaufgabe bewusst sei. Die neue Schlauchwaschanlage in Strullendorf stehe demnächst allen Wehren zur Verfügung. Kreisbrandrat Bernhard Ziegmann lobte die hervorragende Jugendarbeit bei der Feuerwehr Roßdorf. Hier liege der Schlüssel des Erfolgs für die Zukunft betonte der Feuerwehrchef.
Die Planungen externer Ingenieursbüros für die Zusammenarbeit der Wehren über die Ortsebene "zeigen dabei nicht immer das notwendige Fachwissen", bemängelte der Kreisbrandrat. Er dankte Georg Schütz, der für 40 Dienstjahre ausgezeichnet wurde. Stellvertretender Landrat Rüdiger Gerst stellte das Ehrenzeichen als äußeres Zeichen des Danks des Freistaates heraus. Die Form des Kreuzes, gehalten in den Landesfarben, zeige die Bereitschaft, sein Leben für den Nächsten einzusetzen. Georg Schütz sei hier ein Vorbild. Dienst in der Feuerwehr bezeichnete Gerst als Dienst an der Allgemeinheit, als gelebte Solidarität. Gemeinsam mit dem Bürgermeister ehrte er Georg Schütz mit Urkunde und Ehrenkreuz. Vorsitzender Richard Göller dankte anschließend Gerhard Grohmann und Franz Will für ihre 50-jährige Mitgliedschaft bei der Wehr mit einer Urkunde.


Wehr setzt auf Nachwuchsarbeit

In den Tätigkeitsberichten wurde deutlich, dass die gute Ausbildung der Wehrmänner und die technische Ausstattung den Feuerschutz in der Gemeinde sicherstellt. Kommandant Wolfgang Will berichtete von sieben Einsätzen bei Brandfällen, Naturkatastrophen und Verkehrsunfällen. Bei der Betreuung der Jugendgruppe bat der Kommandant um die Unterstützung aller Verantwortlichen.
Das intakte Vereinsleben zeichnete Zweiter Vorsitzender Armin Sponsel anhand der traditionellen Veranstaltungen nach. Das Dorfleben gestaltet die Feuerwehr durch das Aufstellen des Maibaums und des Kirchweihbaums, durch die Mithilfe beim Brunnenfest und den Veranstaltungen der Brüder am Forst. Besonders gelobt wurde die hervorragende Jugendarbeit von Jugendwart Christoph Göller, die die Zukunft der Wehr sichere. Mit vielen tollen Aktionen sei der Zusammenhalt gefördert worden. Franz Will berichtete über die Dorfgemeinschaft und machte deutlich, dass nur gemeinsam Dorfleben gestaltet werden könne.