Weil aus ihrem Schmuckgeschäft in der Ludwigstraße ein Ring entwendet worden war, hat die Inhaberin die Polizei eingeschaltet. Sie hatte auch einen Verdacht, wer das Schmuckstück gestohlen haben könnte: Als Täter benannte sie ihren eigenen Sohn, wie die Polizei in ihrer Pressemitteilung meldete.
Den Mann suchte die Polizei in seiner Wohnung auf und konfrontierte ihn mit dem Vorwurf. Er ließ sich freiwillig durchsuchen, wobei die Polizei zunächst nichts fand. Doch dann stellte sich heraus, dass der 34-Jährige den Ring im Wert von 279 Euro im Mund verborgen hatte.


Auseinandersetzung mit Sohn

Nun erklärte der Mann, dass der Ring eigentlich ihm gehöre, er habe ihn dem Geschäft und der Mutter nur zum Verkauf übergeben. Er habe ihn sich nur wiedergeholt, weil die Mutter den Ring und andere Sachen nicht mehr herausgebe. Diese Angabe wurde überprüft und stellte sich laut Polizeiangaben als unwahr heraus. Der junge Mann hatte demnach in dem Laden lediglich eine Armbanduhr abgegeben, diese wurde zur Reparatur eingeschickt.
Dem Beschuldigten, der kurz danach wieder an dem Geschäft auftauchte, wurde im Auftrag seiner Mutter ein Hausverbot und ein Platzverweis ausgesprochen. pol