Bereits zum zehnten Mal fand der Krippenbaukurs im Rahmen des Knetzgauer Ferienprogramms statt. Walter Märkl, Vorsitzender der Knetzgauer Krippenfreunde, leitete den Kurs, bei dem interessierte Kinder ihre eigene, individuelle Weihnachtskrippe gestalteten.
Im Beisein von Bürgermeister Stefan Paulus (CWG/SPD), Gemeindemitarbeiter Thomas Zettelmeier sowie den beiden Vorsitzenden der Knetzgauer Krippenfreunde, Walter Märkl und Bertram Böhm, fand nun die feierliche Übergabe der Krippen statt. Märkl lobte das Interesse und die gute Zusammenarbeit mit Kindern und Eltern.
Er bedauerte, dass aus gesundheitlichen Gründen die geplanten Kurse während der Sommerferien nicht angeboten werden konnten. Es hatten sich noch Kinder für zwei weitere Kurse angemeldet. Mit einem Richtspruch und einem Gloria vollendete er symbolisch den Bau der Kunstwerke.
Bereits in den Pfingstferien hatten die kleinen Krippenbauer mehr als 30 Stunden in ihre Krippen investiert. Die Krippenbauer gestalteten die Geburtsstätten Jesu Christi im abendländischen Stil.
Walter Märkl machte seine Schützlinge mit allen Techniken des Krippenbaus vertraut. Auf der Bodenplatte wurde das Grundgerüst des Hauses errichtet. Dieses wurde verputzt, gestrichen und mit Dachschindeln eingedeckt.
Zusätzlich wurde der Außenbereich liebevoll von den Kindern ausgeschmückt und verziert. Nur gefährliche Werkzeuge wie Säge, Hobel oder Standbohrmaschine durften die Kinder aus Sicherheitsgründen nicht bedienen.
Bürgermeister Paulus meinte, eine bessere Beschäftigung während der Ferien mit so tollen Ergebnissen könne er sich kaum vorstellen. Allen teilnehmenden Kindern überreichte er Urkunden und war voll des Lobes für deren Kunstwerke. Stolz präsentierten die Kinder ihre Weihnachtskrippen, die beim kommenden Weihnachtsfest zum ersten Mal unter dem Weihnachtsbaum stehen. cr