35 Wanderer trafen sich zum ersten gemeinsamen Wandertag der beiden Rhönklubs Bad Kissingen und Würzburg.
Die Wandergruppe startete an der ehrwürdigen alten Wehrkirche der St. Stephanus Kapelle bei Wülfershausen an der Saale. Im Friedhof befinden sich ein alter Kreuzweg von einem unbekannten Steinmetzmeister und eine Lourdesgrotte. Vorbei an alten Rokoko-Bildstöcken und alten Fachwerkhäusern ging es über einen Flurweg Richtung Hollstädter Kreuz, von dem man einen herrlichen Blick ins Saaletal und in die Rhön hat. Über den Dippbach ging es an der Neumühle vorbei nach Hollstadt. Hier gab es eine Führung durch den Pfarrer Mauer in der St. Jakobus Kirche. Nach einem leckeren Mittagessen im Hollstädter Hof, ging es weiter über die alte Steinbrücke zum Stationsweg mit zahlreichen Grotten und alten Bildstöcken.
Am Ufer der Fränkischen Saale ging es an der alten Eisenbahnlinie entlang, die früher nur für Güterverkehr befahrbar war, und heute teilweise als Radweg bis nach Bad Königshofen ausgebaut ist.
Weiter ging es nun zu dem Gräberfeld aus der Keltenzeit und aus der Becherkultur bei Hollstadt. Rund um Hollstadt und im Grabfeld gibt es zahlreiche Funde aus der Keltenzeit. Viele dieser Funde können im Archäologischen Museum "Die Schranne" in Bad Königshofen bewundert werden.
Nun ging es weiter auf einem Waldweg unter der Autobahn hindurch nach Wülfershausen zur Kapelle zurück.
Für nächstes Jahr ist eine Wiederholung des gemeinsamen Wandertages an der Saale geplant. Matthias Reichert