Erneut haben sich zwei der Eberner Rettungsschwimmer aus dem DLRG-Ortsverband die Zeit genommen, um an der Ostseeküste Wachdienst zu leisten. Für zwei Wochen ging es für Sandra Lerche und Lukas Müller an den Timmendorfer Strand, um dort mit einer großteils schon bekannten Wachmannschaft den Strandabschnitt zu überwachen.
Diesmal gab es trotz des guten Wetters im September keine ernsten Badeunfälle am Strand und somit galt es vor allem, Kinder am vollen Strand zu suchen und Schnittwunden oder Stiche zu behandeln.
Dazu standen mehrere Übungen und Ausbildungen auf der Tagesordnung. So wurde zum Beispiel, um die körperliche Fitness der Wachgänger zu testen, das neu eingeführte "Run, swim, run" durchgeführt. Dabei musste in einer Zeit von maximal acht Minuten eine Strecke von 100 Meter über den Strand zum Wasser gesprintet, im Wasser anschließend 200 Meter geschwommen und wieder 100 Meter zurück gesprintet werden.
Zudem wurde an Abenden mit etwas höheren Wellen, das Retten von Personen aus dem Meer mit verschiedenen Rettungsmitteln wie beispielsweise dem Gurtretter, der Rettungsboje oder dem Rettungsbrett geübt.
Hintergrund dafür ist vor allem, dass die Bedingungen im Wasser durch Strömungen und dem Wellengang deutlich schwieriger sind als in den Bädern oder Seen.
Am Abend wurde der Wachtag nochmals besprochen und anschließend gemeinsam gekocht. Neben vielen neu gesammelten Erfahrungen wurden auch Freundschaften mit anderen Rettungsschwimmern aus ganz Deutschland geknüpft.