Die Handballerinnen der HG Kunstadt sind am Samstag (16.30 Uhr) beim HC Sulzbach-Rosenberg krasser Außenseiter. Die Oberpfälzerinnen liegen auf Rang 2 der Landesliga Nord und dürften für die Truppe von HGK-Trainer Udo Prediger übermächtig sein.
Die Frauen des TV Weidhausen wollen sich und ihren Fans ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk machen, wenn sie am Samstag (17.15 Uhr) bei der HSG Nabburg-Schwarzenfeld antreten.

HC Sulzbach-Rosenberg -
HG Kunstadt
Die Auftritte in der Landesliga waren für die Mannschaft um Susanne Hümmer hinsichtlich der Ergebnisse bisher kein großes Vergnügen. Vor allem die letzten beiden Niederlagen in Regensburg und beim oberfränkischen Rivalen Helmbrechts fielen derart deutlich aus, dass das Saisonziel Klassenerhalt bereits in weite Ferne zu rücken scheint.
Aber für Resignation ist keine Zeit, denn erstens wissen die Spielerinnen, was für große Herausforderungen Woche für Woche auf sie warten, und zweitens sind es vor allem die mittelfristigen Ziele, die bei der HGK im Fokus stehen. Der guten A- und B-Jugend ist man es schuldig, alles zu geben, um in der Landesliga zu bleiben.
Am Samstag wird es für die Truppe um Torfrau Irene Dill nicht einfach, denn die Kunstadterinnen treffen mit dem Tabellenzweiten auf eine richtig große Hausnummer. Der 33:19-Heimerfolg der Oberpfälzerinnen gegen den Fünften von der HSG Nabburg-Schwarzenfeld von letzter Woche macht deutlich, was für eine Mannschaft da auf die HGK wartet.
Das HC-Trainergespanns Schwarnowell/Müller hat mit Nicole Schiegerl, Lisa Steiner und Tanja Frisch ein Offensiv-Trio am Start, das in etwa so viele Tore geworfen hat wie die gesamte Kunstadter Mannschaft. "Ruhe bewahren und mit allen Kräften dagegen halten", lautet demnach das Motto der HGK für Samstag. Die folgende vierwöchige Pause werden Mannschaft und Trainer sicherlich zum Durchatmen brauchen. mts

HSG Nabburg-Schwarzenf. -
TV Weidhausen
Es wäre für den TVW an der Zeit, nach den letzten beiden Niederlagen zwei Punkte einzufahren. Zwar behauptet Weidhausen Rang 11, doch der TV Helmbrechts lauert nur auf einen weiteren Ausrutscher der Barthelmeß-Truppe, um mit der heimischen Mannschaft die Plätze zu tauschen.
Die Ostoberfranken waren es auch, die die Oberpfälzerinnen an den Rand einer Niederlage brachten. Doch es hat nicht ganz gereicht. Am Ende behielt die HSG knapp mit 31:30 die Oberhand.
Die Nabburgerinnen waren in letzter Zeit stark gefordert. Anders als Weidhausen waren sie auch im Pokal aktiv und mussten in den letzten drei Monaten 15 Spiele absolvieren. So etwas nagt an der Substanz einer Mannschaft, vor allem wenn der Kader dünn besetzt ist.
"Das Hauptproblem bisher lag eindeutig in der Abwehr. Hier schafften es die Oberpfälzerinnen nicht, konstant über 60 Spielminuten standhaft zu sein," liest man auf der Homepage des Vereins.
Die HSGlerinnen sind also durchaus verwundbar, auch wenn ihre Spielerinnen natürlich - ebenso wie die des TV Weidhausen - hoch motiviert sind, die letzte Begegnung des Kalenderjahres 2015 für sich zu entscheiden. kag