Tiefenellern — Im Rahmen der militärischen Ausbildung führte der Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr, Kreisgruppe Oberfranken-West in Tiefenellern eine Ausbildung im Rahmen der Zivilmilitärischen Zusammenarbeit durch.
Zielsetzung war, die Kenntnisse und Fähigkeiten im Selbstschutz (Retten und Bergen) zu vertiefen und zu festigen.
Stabsunteroffizier der Reserve Georg Lindner hatte in Absprache mit der Werksfeuerwehr der Firma Bosch die Ausbildung übernommen, als Leitender der Ausbildung fungierte der Vorsitzende der Reservistenkameradschaft Tiefenellern, Hauptmann der Reserve Stephan Horn.
Die Ausbildung bezog sich auf einen angenommenen Gebäudeeinsturz, bei dem die fünf Phasen der Rettung geübt wurden, mit dem richtigen Verhalten bei Schadensereignissen. Erkunden (was ist passiert), Absuchen (um das Gebäude herumlaufen), Orten (mit bestimmten Klopfzeichen nach verschütteten Personen suchen), Durchsuchen (des Gebäudes), Retten und Bergen (von verletzten Personen).
Außerdem wurden geübt: das richtige Anlegen des Brustbunds mit Spierenstich (dem früheren Rettungsknoten) an einer Person, die Verletztenbergung mittels Brustbund, die Eigenrettung aus Höhen mit der Sitzschlinge, die richtige Handhabung des Rettungstuches und des Hebekissens zur Lastenaufhebung von eingeklemmten Personen sowie der Umgang mit der Kettenmotorsäge.
Stephan Horn bedankte sich nach Beendigung des Ausbildungstages beim Tiefenellerner Feuerwehr-Kommandanten Johannes Pfeufer für die spontane Bereitstellung seiner Scheune zum Zweck der Ausbildung.
Eine erweiterte Ausbildung der Wehren findet am Samstag, 2. Mai, als Gebirgsausbildung am Kemnitzenstein bei Wattendorf statt. pv