Auf der Jahresversammlung des Zeiler Eigenheimervereins stand die Neuwahl des Vorstands auf dem Programm. Vorsitzender ist Alfons Reichelt, Zweiter Vorsitzender Karl Schmidt. Zum Kassier gewählt wurde Michael Schlund und Schriftführer ist Norbert Syka.
Den Vorstand vervollständigen die Ausschussmitglieder Herbert Brehm, Herbert Hetterich, Petra Hohenberger, Erich Krapf und Emil Wittig. Kassenrevisoren wurden Hans-Jürgen Mazur und Josef Wittig.
Vorsitzender Alfons Reichelt stellte erfreut fest, dass sich die Mitgliederzahl im vergangenen Jahr leicht erhöht habe. Die Geräte des Vereins (Vertikutierer, Gartenfräse, Heckenschere sowie Hochdruckreiniger, Elektro-Kettensäge und Anhänger) wurden insgesamt 140 Mal ausgeliehen. Letztes Jahr wurde zusätzlich eine Motorsense angeschafft, die ab sofort ebenfalls geliehen werden kann.
Kassier Michael Schlund informierte in einem detaillierten Kassenbericht über den aktuellen finanziellen Stand der Eigenheimer. Der Vorsitzende erklärte, dass er sich für die Betreuung der Mitglieder gern Zeit nehme und Auskünfte gebe zu Fragen im Zusammenhang mit Haus- und Wohnungsbesitz sowie den Abschluss von Mietverträgen.


Dank an die Treuen

Nach der Wahl wurden zwölf Mitglieder für ihre 25-jährige Vereinstreue geehrt. Breiten Raum nahm die anschließende Diskussion über Straßenausbaubeiträge ein. Clemens Mantel wies darauf hin, dass die Erhebung dieser Beiträge bereits in anderen Kommunen erhebliche Probleme bereitet habe (teilweise Kostenbelastungen für Eigentümer in Höhe von 30 000 bis 40 000 Euro) und derartige Satzungen aufgrund dieser Probleme abgeschafft werden sollten.
Reichelt gab bekannt, dass er deswegen mit dem Präsidenten des Verbands bereits Kontakt aufgenommen habe. Er zeigte, dass den Kommunen vom Land heute weit mehr Mittel jährlich zur Verfügung gestellt werden als früher (Konzessionsabgaben, Grunderwerbsteuer- und Umsatzsteueranteile, Investitionspauschale, außerdem Unterhaltungszuschüsse für Gemeindestraßen, in der Summe rund 600 000 Euro mehr als früher pro Jahr). Die Einkommensteuerbeteiligung der Kommunen sei von 2010 bis 2015 allein um 40 Prozent gestiegen.
Außerdem würden diese Beiträge in Gemeinden mit höheren Einnahmen nicht erhoben. Der Gleichheitsgrundsatz werde dadurch eklatant verletzt, hieß es in der Jahresversammlung. H.B.