Die Sportkeglerinnen des TSV Ebermannstadt haben mit einem Remis in der 1. Runde des VBSK-Pokals für eine kleine Überraschung gesorgt - und stellen somit den SKK Bavaria Gundelsheim sowie den Kreissportwart vor eine große Herausforderung. Theresia Parzefall (448), Sabrina Straßberger, die nach langer Abstinenz vom Kegelsport tolle 470 Zähler einbrachte sowie Birgit Edelmann (464) mussten die ersten drei Mannschaftspunkte an den höheren A-Kreisklassisten abgeben, so sah alles nach einer gewohnten Niederlage in der 1. Runde aus. Allerdings sorgte Carolin Haagen als Schlussspielerin mit dem Tagesbestwert von 492 Holz für die absolute Wende und brachte die TSVler mit 1880:1844 in Front. Das bedeutete gleichzeitig einen neuen Mannschaftsbahnrekord für die Frauen. Aufgrund des MP von Haagen sowie der zwei Extra-Punkte fürs bessere Gesamtergebnis stand es somit 3:3. Im Pokal zählt nun als nächstes das Satzverhältnis. Da es auch hier 8:8 stand, gab es erstmal ratlose Gesichter. Ein sogenanntes "Sudden Victory", bei dem die beiden Schlusskeglerinnen noch einmal drei Würfe machten, wurde zwar begonnen, jedoch aufgrund des Einspruchs eines gegnerischen Funktionärs abgebrochen. Ratlosigkeit. So griff man zum Handy, um Herbert Sauer, Kreissportwart des Vereins Bamberger Sportkegler, anzurufen. Allerdings konnte dieser die Regularien spontan ebenfalls nicht mitteilen, sodass man mit der Ungewissheit nach Hause fuhr. Mit Spannung wird nun auf eine Entscheidung gewartet.
Die 1. Männer haben das Heimspiel gegen den KC Rot-Weiß Gerach mit 4:2 gewonnen und belegen mit 8:4 Punkten nach dem 6. Spieltag den 4. Platz der Bezirksliga B. Zu Beginn sorgte Lukas Biemüller mit 550 Holz für den Tagesbestwert und einen komfortablen Vorsprung. Dieser schmolz zwar nach einem guten Debüt von Tim Schnitzer-lein (518) und Robin Straßberger (505), dennoch konnte TSV-Schlussspieler Steffen Wein ein Polster mitgegeben werden. Er ließ keinen Zweifel am Heimsieg aufkommen und beendete die Partie mit guten 541 Holz. mp