Rannungen — Der VdK-Ortsverband Rannungen wird ab 1. Oktober 2015 in den VdK-Ortsverband Oerlenbach eingegliedert. Das haben die Mitglieder während der jüngsten Generalversammlung beschlossen. Der Grund für diesen schweren Schritt: Keines der bei der Versammlung anwesenden 23 Mitglieder war bereit, in einem neu zu wählenden Vorstand mitzuarbeiten. Bis Ende September wird der Ortsverband Rannungen kommissarisch vom bisherigen Vorstand geführt.
Rannungens Bürgermeister Fridolin Zehner bedauerte, dass sich keine neue Vorstands-Mannschaft gefunden hat, heißt es in einer Mitteilung des VdK-Ortsverbandes. Für Zehner sei dies regelrecht ein Schock gewesen. Er zollte den bisherigen Vorstandsmitgliedern großes Lob und dankte ihnen für die geleistete Arbeit. Von dem Einsatz des Sozialverbandes profitiere auch die Gemeinde, deshalb sei er ziemlich enttäuscht über die Entwicklung.
Vor den fehlgeschlagenen Neuwahlen und der Entscheidung über die Eingliederung in den Ortsverband Oerlenbach hatte Vorsitzender Richard Wagner auf seine 16-jährige Amtszeit zurückgeblickt und sich bei allen Unterstützern bedankt. Kassierer Bernhard Erhard wies einen tadellosen Kassenbericht vor; die Entlastung des Vorstands erfolgte einstimmig. red