Die Jäger im Jagdschutz- und Jägerverband, Kreisgruppe Kronach, sind für die Bockjagd gerüstet. "Jeder Jäger muss aus jagdlicher Verantwortung mit einer Waffe auf der Jagd sein, die genau trifft. Deshalb ist es wichtig, dass die Jägerinnen und Jäger immer mit einem eingeschossenen Gewehr unterwegs sind." Das erklärt Kreisvorsitzender Bernhard Schmitt. Kürzlich fand deshalb ein Büchsenanschießen im Kronacher Schützenhaus statt.
Es ist gute Gepflogenheit, dass die Jäger der Kreisgruppe zum Aufgang der Bockjagd am 1. Mai dieses Büchsenanschießen nutzen. Es geht dabei nicht nur allein um Zielgenauigkeit. Büchsenmeister Matthias Kümmet übernimmt die fachgerechte Überprüfung der Jagdbüchsen und schießt sie selbst ein. Kleinere Reparaturen konnte der Fachmann gleich an Ort und Stelle durchführen.
Rund 25 Jäger versuchten anschließend ihr Glück bei einem Schuss auf die Ehrenscheibe. Geschossen wurde aus 100 Meter Entfernung auf die Rehbockscheibe mit Hochwildkaliber (mindestens 6,5 Millimeter). Der Gewinner beziehungsweise der beste Schütze war wie bereits im Vorjahr Ralf Müller aus Marktrodach. Zweiter wurde Oliver Bauer vor Frank Latzel.
Ralf Müller erhielt für seinen Erfolg eine stattliche Schützenscheibe. eh