Harsdorf — Eine Reihe von Einwendungen gegen das Planfeststellungsverfahren der Staatsstraße 2183 "Nördlich Ramsenthal" hat der Harsdorfer Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Das Projekt betrifft den Bereich zwischen Harsdorf und Ramsenthal einschließlich der Ortsdurchfahrt in Sandreuth.
Das Gremium monierte, dass die Böschung für die Bachverlegung hinter dem Bahnübergang in Harsdorf nicht erkennbar ist. Die Harsdorfer fordern, den Bachquerschnitt mit Trapezschalen mindestens in der derzeitigen Größe anzulegen. Die Feldzufahrt vom Dorf her soll so gestaltet werden, dass sie auch für größere Linksabbieger bequem genutzt werden kann. Der neue Feldweg, der parallel zur Staatsstraße gebaut wird, soll höhengleich mit den dortigen landwirtschaftlichen Flächen erfolgen und mit einer Entwässerungsmulde versehen werden.

Wird Radweg asphaltiert?

Für die Ortsdurchfahrt in Sandreuth fordert der Harsdorfer Gemeinderat einen Verkehrsspiegel und einen Geschwindigkeitstrichter. Im Zuge des Staatsstraßenausbaus soll nach Möglichkeit auch der Radweg zwischen dem Lindenweg in Harsdorf und Ramsenthal asphaltiert werden.
Keine Einwände hatte der Gemeinderat gegen die Bauanträge von Marc Dippold (Wohnhauserweiterung durch Teilausbau der Scheune) sowie von Franziska und Jürgen Franz (Neubau eines Carports und eines Vordaches am Wohnhaus).
Die finanzielle Lage macht es erforderlich, eine Nachtragshaushaltssatzung zu erlassen. Im bereits rechtsaufsichtlich genehmigten Haushalt ist der Kassenkredit auf 400 000 Euro festgesetzt, der derzeit voll ausgeschöpft ist. Auf Vorschlag von Bürgermeister Günther Hübner (CSU), der auf ausstehende Zuschüsse hinwies, wird der Kassenkredit übergangsweise auf 600 000 Euro aufgestockt.

Kanal kommt teurer

Dem Gremium wurde ferner die Planung für den Oberflächenwasserkanal im Dahlienweg vorgestellt. Im Haushalt sind dafür 50 500 Euro eingeplant. Die Kostenschätzung des Büros IBP, Kulmbach, liegt jedoch bei 77 600 Euro. Hinzu kommen Nebenkosten mit pauschal 8500 Euro.
Im Gemeinderat war man sich einig, dass das Ingenieurbüro die Ausschreibung dennoch vornehmen und dazu auch einen Vertrag vorlegen soll.
Die Gemeinde Harsdorf wird sich an der Bündelausschreibung für die Lieferung von elektrischer Energie beteiligen.
Thomas Böhner bat darum, den geschotterten Weg entlang der Bahnstrecke überprüfen zu lassen. Außerdem soll am Spielplatz gegenüber der Kita am Abfalleimer ein Schild mit dem Hinweis "Kein Einwurf von Hundekotbeuteln gestattet" angebracht werden.
Stefan Holzheu gab noch bekannt, dass eine Begutachtung des Matschspielplatzes keine Beanstandungen brachte. Rei