von unserem Mitarbeiter Richard Sänger

Herzogenaurach — Aufsehen erregte am Sonntagmorgen auf dwem Altstadtfest eine Radfahrergruppe, allein schon wegen der Vehikel, vor dem Stand des Freundeskreises Herzogenaurach Sainte-Luce an der Hauptstraße. Irgendwie war es wie eine Mini-Ausgabe der Tour de France. Der Start musste übrigens wiederholt werden, weil Bürgermeister German Hacker, ausgestattet mit einem französischen und einem deutschen Wimpel, die Teilnehmer zu früh auf die Strecke schickte.
Zum Auftakt der deutsch-französischen Sprachwoche organisierte der Freundeskreis eine Fahrradtour der Freundschaft. Unter der Regie von "Tourleiter" Manfred Badum begaben sich zwei Franzosen und fünf Deutsche auf eine Fünf-Flüsse-Tour. Die Strecke entlang von Pegnitz, Vils, Naab, Regen und dem Main-Donau und Ludwig-Donau Kanal dauert sechs Tage. Die Tour über Nürnberg, Hersbruck, Amberg, Regensburg, Kehlheim, Beilngries, Neumarkt, Wendelstein endet am kommenden Freitag wieder in Herzogenaurach.
Neben der sportlichen Herausforderung stehen besonders die landschaftlichen Schönheiten der Fränkischen Jura, der Frankenalb und die Städte im Mittelpunkt der Tour. Dass die Teilnehmer ihre jeweiligen Ziele erreichen werden, steht außer Frage, die Spezialräder sind teils mit GPS und Navigationsgeräten ausgestattet.
Vor dem zweiten Start gab es von der Zweiten Vorsitzenden Ute Siegler noch eine Ansprache, viele gute Wünsche und Nahrung für Muskeln und Nerven. Bei der Fahrt durch die Hauptstraße begleitete die Fahrer auch noch der Beifall von Passanten.