Der neue Radweg an der Staatsstraße zwischen Gosberg und Wiesenthau ist freigegeben worden. Damit können nun Radfahrer auf diesem Abschnitt sicher von Gosberg aus Richtung Forchheim fahren, ohne mit dem Autoverkehr auf der Fahrbahn in Konflikt zu geraten. Allerdings endet der Radweg vor der Abzweigung nach Reuth vor dem Bahnhof Wiesenthau, so dass dort alle Verkehrsteilnehmer erhöhte Vorsicht walten lassen sollten.
Ergänzt wird diese Verbindung durch die Radwege von Gosberg nach Dobenreuth und Kunreuth. "Das Netz schließt sich also langsam", freut sich der Allgemeine Deutsche Fahrradclub Forchheim (ADFC) in einer Pressemitteilung.
Das Straßenbauamt Bamberg habe bei diesem Weg - nicht zuletzt auf Drängen des ADFC Forchheim - ein wegweisendes Projekt umgesetzt: Weiße Markierungen an den Rändern des Radweges, die den Nutzern nunmehr auch bei Dunkelheit den richtigen Weg weisen.
Auch wenn es sich momentan noch um ein Pilotprojekt handelt, so hofft der ADFC, dass nach und nach alle Radwege neben Fahrbahnen entsprechend markiert werden. Denn wer bei Dunkelheit auf einem solchen Weg fährt, werde unweigerlich von entgegenkommenden Fahrzeugen geblendet und müsse höllisch aufpassen, nicht vom Weg abzukommen.
Der ADFC bedauert allerdings, dass sich der Landkreis Forchheim bisher nicht zu derartigen Randmarkierungen durchringen konnte. An zahlreichen Kreisstraßen wären diese dringend nötig: Zwischen Effeltrich und Poxdorf, zwischen Kunreuth, Dobenreuth und Gosberg, an der Kreisstraße südlich von Burk. "Schließlich wurden für diese Wege erhebliche finanzielle Mittel eingesetzt und man fragt sich, warum man diese Wege eigentlich nur bei optimalen Witterungs- und Lichtverhältnissen benutzen kann", schreibt der Fahrrad-Club weiter. red