Vorberatungen über den Haushalt 2016 waren ein Thema in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats. "Dieser Punkt wurde kurzfristig mit aufgenommen, bis er endgültig feststeht, wird es noch einige Sitzungen geben", sagte Bürgermeister Egon Klöffel (CSU).


Derzeit 181 Euro

Der Schuldenstand der Gemeinde belief sich zum Ende des Jahres 2015 auf rund 189 000 Euro, an Tilgungen sind für 2016 Beträge in Höhe von rund 33 000 Euro vorgesehen. "Der Schuldenstand würde sich somit auf rund 156 000 Euro verringern", teilte der Bürgermeister mit. Die Pro-Kopf-Verschuldung, die im Moment 181 Euro beträgt, würde nach diesen Plänen weiter vermindert werden.
Egon Klöfffel führte anstehenden Maßnahmen auf. Werner Wenzel (CSU/FW) forderte, auch die Erneuerung der Rathausfenster in den Gemeindehaushalt miteinzustellen. Kosten: rund 45 000 Euro. "Dies wird gemacht", versprach der Bürgermeister. Über die konkreten Maßnahmen, die im Haushalt eingestellt werden sollen, wird in der nächsten Gemeinderatssitzung gesprochen.


Bauhof wird erweitert

Zudem ging es in der Sitzung um Bauanträge. Martin und Stefanie Knapp wollen im "Weichselgarten" in Theinfeld ein Gartengerätehaus neu errichten. Der Gemeinderat beschloss, dem Bauvorhaben das gemeindliche Einvernehmen zu erteilen. Außerdem soll der gemeindliche Bauhof in der Lindenstraße in Thundorf erweitert werden. Die Vorplanungen hierzu wurden bereits in der vergangenen Sitzung besprochen. Auf dem kürzlich erworbenen Grundstück soll eine neue Halle als Erweiterungsbau für den gemeindlichen Bauhof errichtet werden. Die Halle hat eine Länge von rund 24 Metern und eine Breite von rund 16 Metern. Das Dach soll als Satteldach errichtet und mit Ziegeln eingedeckt werden. Zudem ist ein rund 35 m² großer Waschplatz geplant, im bestehenden Nebengebäude soll neben diversen Lagerräumen auch eine Werkstatt eingerichtet werden. Einstimmig erteilte der Gemeinderat sein Einvernehmen.


Keine Körperschaftssteuer

Ebenso wurde der Jahresabschluss 2014 für die Wasserversorgung der Gemeinde Thundorf festgestellt. Der Bayerische Kommunale Prüfungsverband hat die Körperschaftssteuer- sowie die Umsatzsteuererklärung für die gemeindliche Wasserversorgung erstellt. Aufgrund des Jahresverlustes und festgestellter Verlustanträge ist keine Körperschaftssteuer zu bezahlen. Der Jahresabschluss 2014 der Wasserversorgung wurde mit einer Bilanz in Aktiva und Passiva von rund 420 000 Euro festgestellt. Der Jahresverlust 2014 beträgt laut Bilanz rund 40 000 Euro. Der Gemeinderat beschloss auf Empfehlung des Bayerischen Kommunalen Prüfungsverbands, diese Summen festzustellen.