Im Zuge des Breitbandausbaus für den Markt Pretzfeld wird die Trubach in den Ortsteilen Wannbach und Unterzaunsbach innerhalb eines 60-Meter-Bereiches tangiert. Die von der Deutschen Telekom geplante Trassenführung würde über Kabelrohre erfolgen. Der Marktgemeinderat Pretzfeld nahm das Vorhaben in seiner Jahresabschlusssitzung zur Kenntnis und äußerte keine Bedenken.
Die beiden Unterquerungen der Trubach in Wannbach werden in einem bestehenden Düker (Tunnel) erfolgen. In Unterzaunsbach ist eine Überquerung des Baches mit Rohren vorgesehen. Die Arbeiten sollen Ende November nächsten Jahres beginnen.


"Recht zufriedenstellend"

In ihrem Rückblick sprach die Bürgermeisterin Rose Stark (SPD/Ökologen) von einem "recht zufriedenstellenden" Jahr 2015. Sie erinnerte eine etliche Projekte, die den Rat im ablaufenden Jahr beschäftigten wie Neu- und Umbau des Feuerwehr-Gerätehauses Pretzfeld, Anschaffung des Digitalfunkes für alle Feuerwehren sowie Wärmebildkameras für Pretzfeld und Hagenbach. Die Bestuhlung der Turnhalle wurde für fast 30 000 Euro erneuert. Weitere Themen waren die Anschaffung eines Mehrzweckfahrzeuges für den Bauhof, Kanalbauten für die Wasserversorgung und Abwasser sowie der Breitbandausbau.


77 Euro pro Einwohner

"Das alles haben wir geschafft, ohne einen Euro Schulden zu machen", erklärte Rose Stark. Der Schuldenstand wird zum 31. Dezember auf 188 000 Euro sinken (48 000 Euro Tilgung für 2015). Bei aktuell 2436 Einwohnern in der Gemeinde sinkt die Pro-Kopf-Verschuldung von 97 auf 77 Euro.
Im Rahmen einer besonderen Veranstaltung hatten Karl-Ludwig Grodd, Georg Merz, Walther Metzner und Georg Nützel vom Forchheimer Landrat bereits die Dankesurkunde für Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung erhalten. Im Namen des Marktes Pretzfeld bedankte sich auch die Bürgermeisterin bei den Geehrten, die alle mindestens 16 Jahre lang kommunale Mandate ausgeübt haben, mit einem Präsent. red