Welche Bedeutung hat der Umgang mit den klassischen Sprachen für junge Menschen im 21. Jahrhundert? Mit dieser Frage hatten sich Schülerinnen und Schüler kreativ auseinandergesetzt.
Bildungsminister Ludwig Spaenle ehrte nun in einer Feierstunde in der Münchner Glyptothek die Träger des Pegalogos-Preises 2016. Unter ihnen waren mit Patricia Salzbrenner und Johanna Gleiß (Zeitschrift "Pegasos-Express") sowie Theresa Stöcker ("Warum Griechisch? - ein WhatsApp-Chat") gleich drei Schülerinnen des Bamberger Franz-Ludwig-Gymnasiums. Die Traditionsschule war damit das erfolgreichste Gymnasium Bayerns.
Spaenle hob die Bedeutung des Wettbewerbs hervor und gratulierte: "Mit dem Wettbewerb bietet sich den Schülerinnen und Schülern ein zusätzlicher Anreiz, sich mit Altgriechisch auseinanderzusetzen und die Attraktivität des humanistischen Gymnasiums bewusst zu machen. Die humanistische Ausbildung ist weiterhin auch für andere Fächer und Sprachen eine ideale Grundlage: Davon zeugen die hochwertigen Wettbewerbsbeiträge, die von den Schülerinnen und Schülern in diesem Jahr eingereicht worden sind."
Beim Wettbewerb Pegalogos können Schülerinnen und Schüler von humanistischen Gymnasien phantasievolle Beiträge in Form von praktischen, musischen oder künstlerischen Arbeiten einreichen, die für das Erlernen der altgriechischen Sprache plädieren. Der Preis ist mit 500 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre verliehen. Die Jury setzt sich sowohl aus Mitgliedern des Arbeitskreises Humanistisches Gymnasium als auch des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst zusammen. red