von unserer Mitarbeiterin Gabriele Sell

Geroda — Zum anstehenden Neubau der Ortsdurchfahrt Platz informierte der Gerodaer Bürgermeister Alexander Schneider (UWG) in der Marktgemeinderatssitzung, dass im Frühjahr 2015 erste Gespräche über die Vorgehensweise geführt werden sollen.
Die notwendige Auswechslung von Wasserschiebern und die Verbesserung des Breitbandnetzes sollen wohl im Rahmen des Ausbaus mit durchgeführt werden. Auf die Tagesordnung genommen hatte der Bürgermeister diesen Punkt jedoch, weil sich Bürger aus Platz beschwert hatten, dass in der Hauptstraße auf den Gehwegen geparkt werde. Hier sollte die Polizei etwas aktiver werden, forderte Gemeinderat Hans Roth (FWG). Die Gemeinde selbst habe keine Handhabe.

An geplante Parkplätze erinnert

Im Zusammenhang erinnerte Roth an die geplanten Parkplätze, die am Friedhof und auf der gegenüberliegenden Straßenseite hergestellt werden sollen.
Den Jahresbetriebsplan für den Gemeindewald der Marktgemeine Geroda für das kommende Jahr billigte das Ratsgremium. Der Bürgermeister stellte die vorgesehenen Maßnahmen vor. In der Abteilung "Kleiner Berg" sollen demnach im Buchenaltbestand 100 Festmeter für die Endnutzung geschlagen werden. Auch soll dort der Jungwuchs im Edellaubholzbestand gepflegt werden. Durch Eschentriebsterben ausgefallene Bereiche sollen auf etwa 1,8 Hektar Fläche mit Bergahorn ersetzt werden. Jungdurchforstung im Buchen- und Lärchenbestand mit 60 Festmetern ist auch in der Abteilung "Wiesenrain" vorgesehen.
Der Aushieb von Protzen, groben Buchen und schlecht geformten Lärchen wurde mit 60 Festmetern angegeben. Etwa 70 Festmeter sollen mit der Erntemaschine aus dem Douglasien- und Fichtenbestand in der Abteilung "Knörzchen" entnommen werden.

655 Euro für Musikprojekt

Seit dem Jahr 2010 läuft das Projekt des Nordbayerischen Musikbunds und der Musikakademie Hammelburg "WIM - wir musizieren". Eine Schulstunde wöchentlich soll jetzt auch wieder, ab dem zweiten Schulhalbjahr, an der Grundschule Schondra angeboten werden. Die Musikvereine Schondra, Schönderling und Geroda baten die Gemeinden, als Schulaufwandsträger dieses Projekt, das zunächst 18 Monate laufen wird, finanziell zu unterstützen. Nach Anzahl der Schüler aufgeteilt, heißt das für die Marktgemeinde rund 655 Euro. Nach eingehender Diskussion stimmten die Räte zu, das Projekt zu unterstützen.
Als Träger öffentlicher Belange hatte das Gremium keine Einwände gegen die Änderung des Flächennutzungsplanes und den Bebauungsplan "Eller IV" der Gemeinde Oberleichtersbach. Die Änderungen berührten nicht die Belange der Gemeinde Geroda, hieß es.