Tobias Kindermann

Das Großfeuer am Mittwoch, 23. November, in einem Gartenbaubetrieb in Altenkunstadt ist auf einen technischen Defekt zurückzuführen. Das teilte das Polizeipräsidium Oberfranken unserer Zeitung auf Nachfrage mit.
"Weil der Grad der Zerstörung so hoch war, kann man allerdings nicht sagen, wo der Brand begann", sagte Pressesprecher Jürgen Stadter. Anhaltspunkte für eine vorsätzliche Brandstiftung hätten die Ermittler nicht finden können.
Bei dem Feuer in den frühen Morgenstunden war die Lagerhalle komplett abgebrannt. Fahrzeuge und Ausrüstung des Betriebes wurden dabei total zerstört. Der Schaden liegt im Millionenbereich. Weil Einsturzgefahr bestand, musste das Gebäude direkt nachdem Brad abgerissen werden, damit die Feuerwehr noch vorhandene Glutnester löschen konnte.
Auch in einem zweiten Fall hat die Polizei keine Spuren gefunden, die auf Brandstiftung hindeuten. Nur neun Tage zuvor war ein Pferdestall am Ortsrand von Altenkunstadt ausgebrannt. Zwei Ponys und vier Ziegen konnten rechtzeitig aus dem Stall gerettet werden. Die Brandursache selber ist noch unklar. Der Sachschaden liegt hier bei etwa 50 000 Euro.