End — Anders als viele Vereine, Verbände und politische Organisationen muss der VdK keinen Mitgliederschwund beklagen. Dies verkündete Kreisvorsitzender Heinz Wittmann bei der Adventsfeier des Ortsverbandes Lautergrund im festlich geschmückten Saal des Landgasthofs "Schwarzer Adler" in End. "Hatte unser Verband im Jahr 2000 noch 1 Million Mitglieder, überschreitet er dieses Jahr die Marke von 1,7 Millionen", so Wittmann.
Der Verband verstehe sich nicht als Robin Hood für konkret Hilfsbedürftige, sondern als "politische Speerspitze für Menschen, die benachteiligt sind". Das Mitgliederspektrum umfasse, wie der Vorsitzende ausführte, heute Leistungsberechtigte nach den Sozialgesetzbüchern sowie die Hinterbliebenen und Angehörigen hilfsbedürftiger Personengruppen. Gegründet wurde der VdK 1950 als Verband der Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner Deutschlands in Düsseldorf.

Geschäftsmodell gewandelt

Auf der Suche nach einem neuen Geschäftsmodell öffnete sich der VdK gegenüber Menschen mit Behinderung und Menschen, die eine Rente aus der gesetzlichen Sozialversicherung beziehen. Durch eine Umbenennung im Jahr 2002, als die Wehrdienstopfer aus dem Namen verbannt wurden, bringe der VdK seinen umfassenden Vertretungsanspruch für alle Sozialleistungsempfänger und seine Interessenvertretung in allen sozialpolitischen Themen zum Ausdruck.
Der Vorsitzende des VdK-Ortsverbandes Lautergrund Martin Zillig aus Kümmersreuth dankte auch den "Haus-Sammlern" der Aktion "Helft Wunden heilen", die in diesem Jahr ein sehr gutes Ergebnis erzielt hätten. Gesammelt haben für den Lautergrund: Roman Lohneis, Günter Morgenroth, Adolf Wudy, Elfriede Bechmann, Gretel Zillig, Thomas Hümmer, Anton Gründel und Andreas Lilie.
Für 25-jährige Treue zum VdK erhielt Edith Novotny aus Oberlangheim eine Ehrenurkunde und die silberne Treuenadel des VdK. Die Adventsfeier wurde mit allerlei Beiträgen stimmungsvoll umrahmt. joh