In Adelsdorf und Aisch ist der junge Priester Christian Bouwé schon lange kein Unbekannter mehr. Jedes Jahr im August besucht er seine zweite Heimat im Frankenland und ist einige Zeit Gast bei seinen Freunden in Aisch und Uttstadt. Natürlich nimmt er auch jede Gelegenheit wahr, Gottesdienste mitzufeiern.
Ganz besonders glücklich machte es ihn, beim Kirchweih-Festgottesdienst mit dem Urlaubsvertreter Pfarrer Jaroslaw aus Stettin am Altar zu stehen.
Dieses Jahr hatte er aber noch einen Grund zu kommen: Er wollte sich bedanken für die großzügige Unterstützung, die er zur Restaurierung seiner Schule in Bafang in Kamerun erhalten hatte. Sein erster Weg führte ihn in Adelsdorf zu Hans-Peter, Olga und Christine Hörrlein, die im letzten Jahr einen stattlichen Betrag für die Restaurierung gespendet hatten.


Gegengeschenk

Der junge Priester kam auch mit einem Geschenk, einer seidenen handbedruckten Tischdecke, und einem Dankesbrief seines Bischofs in die Martin Bauer Group. Nach einem Firmenrundgang ging es weiter nach Vestenbergsgreuth zu Adolf Wedel. Er hatte eine besonders große Summe in den Spendentopf gegeben und deshalb wurde der restaurierte Chemiesaal der Schule in Bafang ihm zu Ehren "Adolf Wedel Laboratoire" benannt. Als Geschenk hatte Christian neben dem Dankesbrief des Bischofs noch einen handgeschnitzten Löwen, einen Weinflaschenhalter, dabei.
"Wenn eine Basis da ist und ich sehe, dass die Spende gut angekommen ist, dann nehme ich das Präsent gern an", meinte Wedel. "Ich bin sehr überrascht und erfreut, was Sie inzwischen in Bafang geleistet haben", fügte er an.
Pfarrer Bouwé konnte sich nach dem Festgottesdienst in Aisch beim Aischer Pfarrchor ebenfalls für finanzielle Unterstützung bedanken. Am Sonntag wird er auch noch den Adelsdorfer Ministranten für ihre Spendenaktion am Weihnachtsmarkt zugunsten der Schule seinen Dank aussprechen.
Nicht vergessen hat Bouwé auch die stattliche Spende des Missionskreises Adelsdorf - den Erlös des Fastenessens vor Ostern. Auch da wird der junge Priester Danke sagen.