Er schwärmt von Langenstadt, von der idyllischen Landschaft nah am Roten Main. "Hier habe ich 1995 mein endgültiges Zuhause gefunden nach vielen Jahren in der Fremde", erzählt Peter Wendt.
Seinen 80. Geburtstag feierte der gebürtige Dortmunder mit vielen Gästen in seinem aufwendig restaurierten Frackdachhaus aus dem Jahr 1611. Für diese Sanierung bekam er sogar den bayernweit bekannten Denkmalpreis der Hypo-Kulturstiftung. Mit Langenstadt, sagt der Jubilar, seien er und seine Lebensgefährtin Bärbel im Herzen verbunden. "Wir schätzen die Dorfgemeinschaft und die Hilfsbereitschaft."


Rotwein und Rosen

Der frühere Geschäftsführer einer österreichischen Dependance eines Weltunternehmens war Kosmopolit, kennt aus seiner Berufstätigkeit ganz Europa und Amerika, hat in Frankreich und lange in Österreich gewohnt. Und schließlich Langenstadt! Der Genussmensch Wendt liebt einen guten Rotwein und exquisites Essen, "sonst würde man nicht so alt werden", wie er schmunzelnd an seinem Geburtstag erzählt. Er mag auch Rosen, seinen Bauerngarten schmückt eine Fülle davon. Wenn alles blüht, ist das Anwesen ein prachtvoller Anblick.
Ein regelmäßiges Ausflugsziel bleibt auch mit 80 ein Bauernhaus im Festspielort Erl nahe Kufstein, "dort fahren wir demnächst wieder hin". Dem Rotary Club Kulmbach gehört er ebenso schon seit Jahren an.
Für Bürgermeister Harald Hübner ist Peter Wendt ein fester Bestandteil der Ortsgemeinschaft geworden und nicht mehr wegzudenken. Er habe als stellvertretender Vorsitzender des heimischen Gartenbauvereins und mit seinem Haus und dem Umfeld mit dazu beigetragen, dass beim Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden - unser Dorf hat Zukunft" im Jahr 2004 Silber auf Bayerischer Landesebene gewonnen habe.