Forchheim — Am 17. Oktober sind die Semesterferien vorbei und für bayerische Studenten ist wieder Vorlesungsbeginn. Für Erstsemester-Studierende ist diese Zeit oft sehr aufregend. Sie lernen neue Leute kennen, versuchen, sich an der Uni zurecht- zufinden und werden ins kalte Wasser des zu Anfang recht chaotischen Studienalltags geworfen. Vorher müssen allerdings noch eine ganze Reihe von Entscheidungen getroffen werden.
So stellen sich jedes Jahr tausende von jungen Menschen die gleichen Fragen: Was soll ich studieren? Wo will ich das machen? Werde ich mich an der Hochschule gut einleben? Und wo soll ich überhaupt wohnen? Lohnt sich ein Umzug? Muss ich wegziehen, um mich richtig abzunabeln?


Das Rätsel um den Wohnort

Das Rätsel um den künftigen Wohnort ist für viele besonders knifflig. Bleibe ich daheim und nehme die Bahn oder das Auto? Möchte ich zusammen mit Anderen in einer WG leben? Gibt es ein preisgünstiges Studentenwohnheim? Oder soll ich mir doch lieber eine eigene kleine Wohnung mieten - falls ich mir das überhaupt leisten kann.
Pendeln oder Umziehen - beide Optionen haben ihre Vor- und Nachteile. Wer in der Stadt seiner Wahl wohnt, zahlt Miet- und Lebenserhaltungskosten an, hat andererseits aber mehr Freiheiten und steht auf eigenen Beinen.


Ein Drittel aus der Region

Genaue Zahlen zu Pendlern unter den Studenten der Otto-Friedrich-Universität Bamberg kann Pressereferentin Samira Rosenbaum zwar nicht herausgeben, allerdings komme ein Drittel der Studierenden aus der Region, erklärt Rosenbaum. Statistiken über Pendler werden nicht geführt. Aber: Eine von ihnen ist Cathérine Sykosch. Die junge Frau studiert in Bamberg und pendelt aus dem Landkreis Forchheim. Sebastian Schirner aus Trailsdorf hat sich anders entschieden.