Der PSV Franken Neustadt schaffte im zweiten Anlauf den Wiederaufstieg ins Kegeloberhaus und wird dem großen Saisonziel Klassenerhalt in den nächsten Wochen und Monaten alles unterordnen.


Hochmotivierter Neuzugang

Schon Mitte Juli und damit noch früher als die Jahre zuvor, startete das Team mit einem Leistungsspiel in die Vorbereitung. Sehr erfreulich war dabei zu erkennen, dass sich Neuzugang Sascha Hammer schon den ersten Würfen mit der Anlage in Neustadt gut anfreundete.
Der spielstarke Linkshänder machte bislang einen sehr soliden Eindruck und könnte zu einer absoluten Verstärkung reifen. Natürlich ist der Sprung aus der Regionalliga in die Eliteliga riesig, aber der Thüringer zeigt sich zum Auftakt topfit, hochmotiviert und selbstbewusst.
Auch der wiedergenesene Michael Carl ist ins Mannschaftstraining eingestiegen und könnte diese Saison zum erhofften Leistungsträger avancieren. "Unser Fokus liegt ganz klar auf Training in der Frankenhalle", erklärt der Sportchef Jürgen Bieberbach und fügt hinzu: "Nur wenn wir in der Lage sind, zuhause uns zu steigern und Mannschaftsergebnisse über 5600 anbieten können, haben wir eine reelle Chance die Liga zu halten."


5535 im Schnitt reichen nicht

Bekanntlich stieg die Mannschaft nach dem ersten Aufstieg in die 1. Bundesliga im darauf folgenden Jahr gleich wieder ab. In der letzten Saison erzielten Moosburger & Co. ein Schnitt von 5535 und gewannen dabei jedes Spiel mit über 200 "Holz", aber der Niveauanstieg wird die Aussage von Jürgen Bieberbach untermauern. Nach intensiven Einheiten auf der Bahn mit vielen Konzentrationsübungen, bestreitet der PSV am Samstag, 13. August seinen ersten Test zuhause gegen den letztjährigen Ligakonkurrenten KSV Gebesee.
Danach wird die PSV-Crew ein Wochenend-Trainingslager in Plankstadt einlegen, bevor es erstmals am Sonntag, 11. September zu Hause gegen GH/GW Sandhausen um wichtige Punkte für den Klassenerhalt geht. nh