von unserem Mitarbeiter Gerhard Schmidt

Fitzendorf — Am Montag wurde intensiv der Burgpreppacher Ortsteil Fitzendorf unter die Lupe genommen. Die Bürger konnten beim Rundgang ihre Meinung und Wünsche dem neuen Burgpreppacher Bürgermeister Hermann Niediek (CSU) mitteilen. Und die waren nicht gering.
Vom Feuerwehrgerätehaus aus steuerten die Teilnehmer Richtung Ortsende nach Ibind, wo es um eine "ramponierte" Einfahrt am Anwesen Krumm ging. Sie soll neu asphaltiert werden. An den Glascontainern in der Dorfmitte wurde der Wunsch nach einer Dorferneuerung diskutiert. Der Weg führte weiter zur sanierten Kläranlage, wo die Fitzendorfer massive Kritik an der Fläche des Kanalverlaufs anbrachten.
Wie Niediek erklärte, hätte die ausführende Firma keinen Humus, sondern "vermischten Bauschutt" zur Auffüllung verwendet, aber mittlerweile die Bauschuttteile wieder aufgelesen. An der Kläranlage gab es ganz gewaltige Kritik, weil die Fitzendorfer mit Gemeinderat Manfred Fuchs den ganzen Aufwand als "nicht nötig" bezeichneten, um das Fremdwasser abzuleiten. Sie vertraten die Meinung, dass die Teichkläranlage viel zu spät gereinigt wurde und außerdem eine angrenzende Wasserrinne ebenfalls zugeschwemmt gewesen sei. Die Fitzendorfer vertraten die Meinung, dass man bei der Sanierung der Kläranlage die Bürger zu wenig eingebunden hätte.
Am Friedhofseingang wurde der Wunsch geäußert, einen Teil des vorhandenen Grabens zu verrohren, um Parkplätze zu schaffen. Im Friedhof sollen teils Rabatten gesetzt werden. Das Material stellt die Gemeinde, die Arbeitskraft die Bürger.
Matthias Wernthaler regte sich fürchterlich auf, weil vor seinem Anwesen eine Hinweistafel auf touristische Punkte vom Landratsamt umgesägt worden sei und eine Erneuerung nicht erfolgen soll.