Bad Kissingen — Die Studienfahrt zu einer Opernaufführung im Theater Luisenburg im Fichtelgebirge hatte nur wenige Teilnehmer, brachte jedoch die Erkenntnis, dass man auf der Luisenburg auch Opern aufzuführen versteht. Zuvor besuchte man wegen des Bahnanschlusses die ehemalige Kreisstadt Marktredwitz, in der wieder stolz ihr früheres Autokennzeichen MAK gezeigt wird. Nach einem kleinen Stadtbummel führte Kreiskulturreferent Werner Eberth zu dem 2005 eingeweihten Egerland-Brunnen, dessen zahlreiche Bronzefiguren der Mannheimer Kunstprofessor Hatto Zeidler geschaffen hat. Er ist ein Bruder des früheren Kreisvorsitzenden des Bundes Naturschutz Ulf Zeidler aus Hammelburg-Diebach.
Die Oper von Wolfgang Amadeus Mozart "Die Hochzeit des Figaro" spielten auf der Freilichtbühne die Landesbühnen Sachsen, die auf der sächsischen Felsenbühne Rathen ohnehin Freilichtaufführungen auf dem Programm haben. Für die Luisenburg-Festspiele war dies die letzte Aufführung der Saison 2014. Die gelungene Aufführung litt unter dem unsommerlichen Wetter, bei dem blauer Himmel und Regengüsse sich abwechselten. Einen besonderen Beifall gab es, als Graf Almaviva auf der im Gegensatz zum Zuschauerraum nicht überdachten Bühne einmal mit Regenschirm auftrat. Trotz der frostigen Atmosphäre im Fichtelgebirge war die Derniere der Luisenburg-Festspiele ein glänzender Abschied. kew