"One Billion Rising" ist ein weltweiter Aufruf für ein Ende der Gewalt gegen Mädchen und Frauen. Nachdem sich im Februar der vergangenen drei Jahre auch in Bamberg Hunderte Frauen und Männer zusammengefunden und getanzt hatten, geht "One Billion Rising" am Dienstag, 14. Februar, um 14.17 Uhr auf dem Maxplatz in die vierte Runde. Alle Interessierten sind von der Stadt eingeladen, sich zu beteiligen.
Die Kampagne "One Billion Rising", die am Valentinstag 2012 ins Leben gerufen wurde, begann als ein Aufruf zum Handeln auf der Grundlage der überwältigenden Statistik, dass jede dritte Frau auf dem Planeten im Laufe ihres Lebens geschlagen oder vergewaltigt wird - dies bedeutet mehr als eine Milliarde (engl.: one billion) betroffener Frauen und Mädchen. Die Ziele von "One Billion Rising" sind, ein Bewusstsein zu schaffen für die schmerzvolle Realität vieler Frauen und Mädchen, ein weltweites Netz der Solidarität zu knüpfen und Veränderungen der jetzigen Zustände zu bewirken.
Im Rahmen des Aktionstages "One Billion Rising" tanzen alle Anwesenden gemeinsam an einem Ort. "Denn Tanzen ist lebendig und ansteckend und bricht die Regeln, wie wir uns üblicherweise in der Öffentlichkeit bewegen. Tanz verbindet und motiviert weiterzugehen - das ist der Grund, warum er im Zentrum von ,One Billion Rising' steht", heißt es in der Pressemitteilung.
Der Aufruf zu einem Aktionsbündnis, initiiert von Marija Milana, Petra Müller-Trunk und Ille Bintig, wird unterstützt von den Gleichstellungsbeauftragten der Stadt und des Landkreises Bamberg. Ihm sind Frauen aus persönlichem Interesse und aus unterschiedlichen Einrichtungen und gesellschaftlichen Zusammenhängen gefolgt. red