von unserem Mitarbeiter Andreas Welz

Vierzehnheiligen — Von 53 oberfränkischen Bewerberinnen aus den Bereichen Coburg, Lichtenfels, Bamberg und Forchheim haben 51 die Prüfungen zur Hauswirtschafterin bestanden. Bei einer Feierstunde im Haus Frankenthal in Vierzehnheiligen nahmen sie gestern ihre Urkunden und Zeugnisse entgegen. Vorher besuchten sie einen ökumenischen Gottesdienst, den Pfarrerin Sabine Schmidt-Hagen aus Bad Staffelstein und Domvikar Koziel, geistlicher Rektor der Bildungshäuser Vierzehnheiligen, hielten.
Elsbeth Sperlein, Bildungsberaterin im Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Bamberg, führte durch das Programm. Seit 19 Jahren erfreue man sich der Gastfreundschaft im Haus Frankenthal, dafür dankte sie den Verantwortlichen. "Motivierte und gutausgebildete Fachkräfte braucht die Gesellschaft", unterstrich Sperlein. Heute komme dieser Beruf immer stärker in Mode. Die Aufstiegschancen seien sehr gut. Die vielseitigen Einsatzorte reichen von der Gastronomie über soziale Einrichtungen bis hin zu Tagungsstätten und Bildungshäusern.
Die Mitarbeiterin des VGB-Bildungshauses in Untermerzbach, Annette Oswald, berichtet über ihren Lebensweg als Hauwirtschafterin und Hauswirtschaftsmeisterin. Ihre Anstellung als Hausdame in Kloster Banz, in verschiedenen Hotels und bei einer Fastfood-Kette zeigte die ganze Bandbreite der beruflichen Tätigkeiten.
Mundartdichter Josef Motschmann lockerte die Feier mit lustigen und tiefsinnigen Episoden auf. Pianist Christian Reissinger aus Coburg erfreute mit klassischer und moderner Musik.
Die Zeugnisse überreichten Agnes Stark und Margarete Alt. Die Prüfungsbesten waren Carolin Brehm aus Hallstadt mit der Durchschnittsnote 2,10; Sabrina Klinner aus Neustadt (2,35); Julia Barb aus Hirschaid (3,05); Susanne Grell aus Niederfüllabch (1,50) und Nadine Taschek aus Gossenberg (1,77).