Sehr erfreut ist der Bezirksvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Jürgen Köhnlein aus Kulmbach, über die Ergebnisse der Personalratswahlen 2016. Mit 73,6 Prozent der Stimmen hat sich die Beamtenbundgewerkschaft in Oberfranken gegen ihre beiden Mitbewerber durchsetzen können und hat nun zwölf der 15 Sitze im Personalratsgremium inne.
Mit Hermann Benker aus Sparneck stellt die Deutschen Polizeigewerkschaft wieder den Personalratsvorsitzenden. Seine beiden Stellvertreter bleiben Inge Megdiche aus Hof und Jürgen Köhnlein.
Peter Stenglein aus Kulmbach, Jochen Bergmann aus Neudrossenfeld und Brigitte Richter aus Hummeltal sind die neuen Ansprechpartner für die Polizeibeschäftigten im Bereich Bayreuth-Kulmbach.
Noch erfreulicher ist laut Köhnlein das Ergebnis bei der Wahl zum Hauptpersonalrat beim Staatsministerium des Inneren zu werten. Hier kann die Deutschen Polizeigewerkschaft zum ersten Mal mit einer eigenen Mehrheit den Vorsitzenden stellen. "Im Bereich der Landespolizei ist die DPolG wieder Stimmenkönig", so der Kulmbacher.
Aus oberfränkischer Sicht seien diese Wahlen prima verlaufen, so Jürgen Köhnlein. 75 Prozent Stimmenanteil in Oberfranken hätten einen Grundstock für diesen bayernweiten Erfolg gelegt. 15 der 25 Sitze haben die DPolG und die Beamtenbundgewerkschaften erringen können, neben Hermann Benker und Inge Megdiche gehöre nun erstmals auch er, Köhnlein, diesem Gremium an.
"Das stärkt den oberfränkischen Einfluss in München enorm." red