Um Verunreinigungen des Trinkwassers bei einer Löschwasserentnahme durch die Feuerwehren zu vermeiden, weist die Bayerische Staatsregierung in einem Schreiben darauf hin, dass sich künftig alle Feuerwehren mit einer Neu- beziehungsweise Ersatzbeschaffung von Rückflussverhinderern auseinandersetzen müssen. Dies bringe erhebliche Kosten für die Wehren mit sich, weshalb sich OB Henry Schramm für ein Sonderförderprogramm zur Beschaffung von Rückflussverhinderern stark macht, wie mitgeteilt wurde.
Die Bayerische Staatsregierung beruft sich auf eine Fachempfehlung des Deutschen Feuerwehrverbandes und der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufswehren Bund, die vorgibt, wie Verunreinigungen des Trinkwassernetzes bei der Löschwasserentnahme am Hydranten verhindert werden können. Die Lösung sind Rückflussverhinderer, die am Hydranten, als Zwischenstück zu den Schläuchen, angebracht werden. Eine Anschaffung sei nur sinnvoll, wenn sie flächendeckend in jeder Wehr benutzt werden. "Nach ersten Schätzungen unserer Stadtverwaltung würden allein für die städtische Feuerwehr in Kulmbach, Kosten in Höhe von etwa 45 000 Euro entstehen", erklärte Schramm. Demnächst werde das Thema im Bayerischen Staatsministerium des Inneren, für Bau und Verkehr diskutiert. red