Mit Wirkung zum 1. Mai 2016 hat Bischof Friedhelm Hofmann Pfarrer Norbert Reinwand (65) aus gesundheitlichen Gründen von der Aufgabe als Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft "Immanuel Oerlenbach" entpflichtet und in den Ruhestand versetzt. Das meldet der Pressedienst des Ordinariats Würzburg. Für seine langjährigen und guten Dienste sprach er ihm seinen oberhirtlichen Dank aus.
Reinwand wurde 1950 in Neubrunn geboren. Nach dem Schulabschluss in Münsterschwarzach ließ er sich zum Gärtner ausbilden. Als Bruder gehörte er zunächst zu den Benediktinern.


Klosterleben abgeschlossen

1974 verließ er die Abtei, um seinen künftigen Lebensweg zu klären. Bis 1980 arbeitete Reinwand in einer Gärtnerei in Zeil, danach in einem Industriebetrieb in Eltmann.
1983 begann er ein Theologiestudium im Spätberufenenseminar in Lantershofen, das er 1986 beendete.
Bischof Paul-Werner Scheele weihte ihn am 29. April 1989 in Würzburg zum Priester. Danach war Reinwand bis 1991 in Neuendorf und Ruppertshütten sowie in Kahl am Main Kaplan. 1991 wurde er Pfarrer von Wiesen und Kuratus von Heinrichsthal sowie Dekanatsbeauftragter für Priester- und Ordensberufe im Dekanat Aschaffenburg-Ost. 1992 wurde er auch Dekanatsjugendseelsorger.


Im Bereich Hofheim tätig

1997 wechselte er als Pfarrer nach Aidhausen, Friesenhausen und Happertshausen. Im Dekanat Haßfurt übernahm er 1998 das Amt des Präses für Liturgie und Kirchenmusik. 1999 wurde er zusätzlich Pfarrer von Mechenried sowie Kuratus von Humprechtshausen und Kleinmünster (seit 2002 Pfarreiengemeinschaft Aidhausen-Riedbach).
2009 wurde Reinwand zum Pfarrer von Burglauer, Strahlungen und Salz ernannt und wenig später zum koordinierenden Pfarrer in der Pfarreiengemeinschaft "Sankt Bonifatius um den Höhberg, Salz". Seit 2010 ist er auch Präses der Kolpingsfamilie Burglauer und Dekanatsbeauftragter für Liturgie und Kirchenmusik im Dekanat Bad Neustadt, seit 2012 zusätzlich Pfarrer von Niederlauer. Im Oktober 2014 wechselte er als Pfarrer in die Pfarreiengemeinschaft "Immanuel Oerlenbach". pow