Weißenohe — In seinem Arbeitsbericht über das abgelaufene Jahr berichtetet der Vorsitzende des Fördervereins "Chorakademie im Benediktinerkloster Weißenohe", Eduard Nöth, dass nach der Gründung einer gemeinnützigen GmbH eine Stiftung "Chorakademie des Fränkischen Sängerbundes" aus der Taufe gehoben wurde.
Den Erwerb der Klosters zum 1. Januar 2014 nannte Nöth laut einer Pressemitteilung "das wichtigste Ereignis im Arbeitsjahr". Damit wurden laut Nöth wichtige von der Regierung von Oberfranken geforderte Voraussetzungen für eine Beantragung von Fördermitteln für den Umbau erreicht. Sobald der Abschlussbericht vom Planungsbüro Peter Eismann über die ebenfalls geforderten bautechnischen Untersuchungen des Objekts vorliege, werde Klarheit über die genauen Investitionskosten bestehen und es können Fördermittel beantragt werden.
Wie Nöth vor den Mitgliedern des Vereins ausführte, werden Fördermittel beim Bayerischen Kulturfonds, bei der Oberfranken- und der Bayerischen Landesstiftung, bei der Stiftung Denkmalschutz und der Sparkassenstiftung beantragt. Des Weiteren wird die Chorakademie des Fränkischen Sängerbundes über die Gemeinde Weißenohe mit Städtebaufördemitteln unterstützt. Kritisch merkte der Vorsitzende an, dass unter den 188 derzeitigen Mitgliedern des Fördervereins leider nur 80 Chöre des FSB sind.

Vermögen von 84 000 Euro

Von dieser Seite ist daher eine stärkere Unterstützung einzufordern.
Schließlich müssen über den Förderverein die künftigen laufenden Betriebskosten dieser Einrichtung zum großen Teil erbracht werden. Nöth forderte die Mitgliedschöre des FSB auf, auch über Benefiz-Chorveran-staltungen der gegründeten Stiftung "Chhorakademie des Fränkischen Sängerbundes" Kapital zuzuführen.
Die Erträge dieser Stiftung werden ein weiteres Standbein zur Abdeckung der Betriebskosten bilden. Der Verein verfügt derzeit über ein Vermögen von rund 84 000 Euro.
Das jüngste Mitglied des Vereins ist Landrat Hermann Ulm (CSU). Das laufende Betriebskostendefizit, das mit dem Geschäftsführer des Bayerischen Musikrats Jürgen Schwarz ermittelt wurde, wird voraussichtlich 140 000 Euro pro Jahr betragen. red