Vor dem Hintergrund des Amoklaufes in München sowie der Terroranschläge in Würzburg und Ansbach und im Hinblick auf die anstehenden Großveranstaltungen Blues & Jazzfestival und die Sandkerwa bitten die Stadt Bamberg und die Polizeiinspektion Bamberg um Besonnenheit und Gelassenheit: "Es gibt keine konkrete Terrorgefahr oder Bedrohungslage für Bamberg. Dennoch müsse man konstatieren, dass die letzten Ziele augenscheinlich eher willkürlich gewählt wurden", heißt es in der Pressemitteilung.
Die Sicherheitskonzepte der anstehenden Veranstaltungen seien deswegen konkret geprüft, überarbeitet und angepasst worden. Erstmals wird deswegen das Blues- und Jazzfestival auch polizeilich überwacht. Der Einsatz bei der Sandkerwa beginnt für die Polizei heuer deutlich früher. Hinzu kommt eine Verdoppelung der privaten Sicherheitskräfte bei der Traditionskerwa durch die Veranstalter.
Bei beiden Veranstaltungen wird es stichprobenartige Taschen- bzw. Rucksackkontrollen geben. Die Veranstalter weisen deswegen darauf hin, nach Möglichkeit größere Taschen oder Rucksäcke zu Hause zu lassen.
Eine 100-prozentige Sicherheit gebe es bekanntlich nie und nirgendwo. Auch in Bamberg sei das so. Aber die Einsatzkräfte und die verantwortlichen Stellen würden alles dafür tun, höchstmögliche Sicherheit zu gewährleisten: "Die Polizei, die Feuerwehr, die Rettungsorganisationen, die städtischen Sicherheitsbehörden und die Veranstalter arbeiten ruhig und effektiv zusammen", betont OB Andreas Starke (SPD). red