Auch im April hat sich der Frühjahrsaufschwung unvermindert fortgesetzt, teilt die Agentur für Arbeit Bamberg-Coburg in ihrem Arbeitsmarktbericht für den Monat April mit. Demnach sank die Zahl der Arbeitslosen in den vergangenen vier Wochen um 1006 (-8,6 Prozent) auf 10 729 Personen. In den letzten zwölf Monaten reduzierte sich die Arbeitslosigkeit um 942 (-8,1 Prozent). Sie war zuletzt in einem April vor 26 Jahren, im Jahr 1991, niedriger gewesen. Damals gab es 9739 Arbeitslose. Die Arbeitslosenquote ging im letzten Monat von 3,4 Prozent auf aktuell 3,1 Prozent zurück. Im April 2016 lag sie bei 3,4 Prozent.
Im Stadtgebiet Coburg sank die Zahl der Arbeitslosen um 18 (-1,6 Prozent) auf 1105. Der verhaltene Rückgang zum Vormonat ist normal, da Städte von den saisonalen Bewegungen am Arbeitsmarkt weniger ausgeprägt betroffen sind als ländliche Regionen. Gegenüber dem Vorjahresmonat reduzierte sich die Arbeitslosigkeit um 75 Personen oder 6,4 Prozent. Die Arbeitslosenquote betrug 4,9 Prozent (Vorjahr 5,3 Prozent). Sie sank somit heuer in diesem Monat erneut unter die fünf Prozentmarke, die letztes Jahr im Oktober erstmalig nach über 35 Jahren wieder unterschritten wurde. Im April meldeten die Arbeitgeber aus dem Stadtgebiet 227 sozialversicherungspflichtige Stellen. Dies sind 53 mehr (+30,5 Prozent) als vor einem Jahr.


Größter Rückgang im Bezirk

Im Landkreis Coburg, der stärker als die Stadt von den saisonalen Tendenzen am Arbeitsmarkt betroffen ist, verringerte sich die Zahl der Arbeitslosen gegenüber dem Vormonat um 159 (-9,7 Prozent) auf 1483. Im Vergleich zum April 2016 waren das 246 Erwerbslose oder 14,2 Prozent weniger. Das ist der größte Rückgang unter allen Kreisen und Städten im gesamten Bezirk der Agentur für Arbeit Bamberg-Coburg. Die Arbeitslosenquote betrug 3,0 Prozent (Vorjahr 3,5 Prozent). Das ist mit Abstand die niedrigste Arbeitslosigkeit seit 28 Jahren. red