Anlässlich der Wiedererrichtung der Neumühlmarter lädt der Frankenwaldverein Zeyern am 17. Juli (13.30 Uhr) die Bevölkerung zu einer kleinen Einweihungsfeier ein. Die Marter, die an dem nicht mehr begangenen Flößerpfad zwischen Zigeunermühle und Erlabrück stand, war stark vom Verfall bedroht, bis sich der damalige Obmann Werner Hempfling ihrer annahm. Mit Zustimmung des Eigentümers strebte er die Restaurierung an. Mit großem persönlichen Einsatz gelang es ihm, über 1700 Euro von Spendern zusammenzutragen. Da sich inzwischen auch die Kreisheimatpflege beteiligt, muss die Ortsgruppe, die sich schon um den Erhalt vieler Kulturdenkmäler gekümmert hat, nur noch etwas mehr als 700 Euro und einiges an Arbeitsleistung beitragen, um das Kleinod zu retten.
Mit dem Errichtungsjahr 1707 gehört die überaus schmuckvolle Marter zu den ältesten des Frankenwaldes. Anlass und Stifter sind unbekannt. Um die Marter der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, wird sie am Flößerweg zwischen Neumühle und Buchmühle etwa 100 Meter östlich ihres bisherigen Standortes wieder errichtet. Die Einsegnung nimmt Kaplan Urban vor. Die Ortsgruppe wandert um 13 Uhr dort hin. Ein Fahrdienst wird angeboten, da am Standort Parken und Wenden nicht möglich sind. red