Herzogenaurach — Wie bereits berichtet, benötigt die Freiwillige Feuerwehr Herzogenaurach ein neues Drehleiterfahrzeug als Ersatzbeschaffung für das Hub rettungsfahrzeug DLK 23-12 mit Erstzulassung im Juni 1991. Wie Bürgermeister German Hacker (SPD) dem Stadtrat erläuterte, ist das Fahrzeug zwar noch einsatzfähig, kommt aber an die Grenze seiner Lebensdauer. Reparatur- und Ersatzteilkosten steigen stetig an. Da ein voll einsatzfähiges, modernes Drehleiterfahrzeug für Herzogenaurach natürlich unabdingbar ist, wird nun nach ausführlicher Absprache mit den Aktiven, insbesondere den Kommandanten der Feuerwehr Herzogenaurach, dieses Fahrzeug angeschafft. Die Feuerwehr entschied sich für ein Fahrzeug der Firma Metz Aerials aus Karlsruhe, die ein Fahrzeug auf einem Fahrgestell eines Mercedes Atego liefern soll.
Die Kosten des Fahrzeugs wurden in der Vorschau für den Haushalt 2015 mit 750 000 Euro geschätzt. Die Vergabesumme liegt nun mehr als 110 000 Euro darunter und beträgt knapp 640 000 Euro.
Voraussichtlich gibt es einen Landeszuschuss von 192 500 Euro und vom Landkreis weitere 77 000 Euro. Die verbleibende Summe wird von der Feuerwehr mit je einem Teil aus dem jährlich bereitgestellten Budget für Investitionen (185 000 Euro) über mehrere Jahre hinweg finanziert. Darüber hinaus wurde dem Feuerwehrbudget auf Grund der Besonderheit des Fahrzeugs und des außerordentlich hohen Anschaffungspreises ein einmaliger Sonderzuschuss von 150 000 Euro gewährt.
Das "alte" Drehleiterfahrzeug wird parallel zum neuen Fahrzeug für Übungszwecke oder einfache, rein technische Hilfseinsätze weiterverwendet. Erst, wenn wieder eine große Reparatur ansteht, soll es zum Restwert verkauft werden. Sae