Im Gasthaus "am Berg" fand die gemeinsame Versammlung der Feuerwehr und des Feuerwehrvereines Neubrunn statt. In seinem Bericht bezeichnete Kommandant Daniel Holzmann das letzte Jahr als "Superjahr" der Feuerwehr. Ein neues Dienstfahrzeug wurde in Betrieb genommen und der Digitalfunk eingerichtet.
Mit dem neuen Fahrzeug wurden 24 Übungen abgehalten, wobei der Kommandant sich etwas enttäuscht über die Beteiligung zeigte. " Jeder Feuerwehrmann muss zwölf Übungen leisten. Das sollte doch, grade jetzt mit dem neuen Auto für jeden zu schaffen sein", meinte er.
Die elf Atemschutzgeräteträger waren insgesamt zwölf Mal im Atemschutzzentrum in Knetzgau zum Üben. Die FFW Neubrunn hat ein momentane Stärke von 36 Aktiven. Diese wurden 2016 zu 17 Hilfeleistungen gerufen.
Die Feuerwehr ist auch bei Veranstaltungen wie dem Faschingszug, Volkstrauertag oder Kirchenparaden präsent.
Im Feuerwehrhaus wurden fast 500 Stunden für die Modernisierung in Eigenleistung erbracht.
"Wir haben ein wirklich tolles neues Fahrzeug erhalten, das uns sicher über viele Jahre Freude bereiten wird", sagte der Kommandant mit Dank an die Gemeinde.
Mario Holzmann als Leiter der Jugendfeuerwehr berichtete über insgesamt 30 Übungen, die meistens gemeinsam mit den "Großen" stattfanden. Besonders lobte er Nick Pfister, der bei der Jugendfeuerwehr Breitbrunn die Prüfung für die bayerische Jugendspange erfolgreich abgelegt hatte.


Agile Kindergruppe

Bereits seit fünf Jahren gibt es in Neubrunn eine Kinderfeuerwehr. Henriette Holzmann hat die Kinder unter ihren "Fittichen", was ihr nach eigenem Bekunden auch viel Freude macht. Man machte kleine Übungen, schnupperte mal bei den Großen rein; aber auch Ausflüge, Eisessen und gemeinsames Grillen wurde gerne angenommen. "Wir wollen einfach Interesse an der Feuerwehr wecken, denn Nachwuchs wird in Zukunft sehr wichtig sein", hieß es.
Laut dem Vorsitzenden des Feuerwehrvereins, Wolfgang Holzmann, ist der Verein Mitglied der Neubrunner Dorfgemeinschaft und somit bei einigen Veranstaltungen im Einsatz. Der Mitgliederstand betrage derzeit 111 Personen.
Für 2017 ist ein Tag der offenen Tür geplant. Die Bevölkerung soll das renovierte Feuerwehrhaus in Augenschein nehmen können. "Es hat sich viel getan, das wollen wir auch allen zeigen", sagte Holzmann.
Bürgermeister Karl-Heinz Kandler (SPD) äußerte sich sehr zufrieden mit der Neubrunner Wehr.
Zum Ende der Versammlung wurde Paul Stubenrauch für 40 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr gewürdigt. str