Ludwig Bäuerlein, Bürgermeister von Aufseß (CSU/Unabhängige Wähler), stellte im Gemeinderat den neuen Regionalmanager des Vereins für Regionalentwicklung "Rund um die Neubürg - Fränkische Schweiz" vor: Sascha Köpf. Dem Bürgermeister sind eine bessere Vermarktung der regionalen Erzeugnisse, aber auch der Natur- und Landschaftsschutz wichtig. Der junge Regionalmanager hatte in der Sitzung die Gelegenheit, sich und den Verein zu präsentieren. Für den 26-jährigen Sascha Köpf ist es seine erste Festanstellung nach dem Studium der Geografie und Betriebswirtschaft. Allerdings war er bereits während des Studiums in den Bereichen Wirtschaftsförderung, Stadt- und Regionalentwicklung tätig. Der Verein "Rund um die Neubürg - Fränkische Schweiz" ist ein Projekt im Rahmen der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE). Elf Städte und Gemeinden, unter anderem Aufseß, schlossen sich 1999 zu einer Gesellschaft des bürgerlichen Rechts zusammen. 2011 folgte die Umstrukturierung zu einem Verein. "Der ländliche Raum hat Probleme, die sich im Verbund leichter lösen lassen", erklärte Köpf. Als Beispiele nannte der Regionalmanager den demografischen Wandel und die Nachfolge in kleinen Betrieben. "Wir möchten die Verbundenheit junger Menschen und Familien mit der Region fördern oder Auswärtige dazu bringen, dass sie hierher ziehen", berichtete Köpf. Aktuell wurde ein neues Logo eingeführt. Neu sei die Aktion "Ins Land der Gärten schauen", in der die Schönheit der Region herausgestellt werden soll. Gemeinsam mit Schülern wurde Geocaching, eine Art digitale Schnitzeljagd rund um die Neubürg, erstellt. Zudem ist der Künstlermarkt in Aufseß in Planung. Köpf möchte eine Jobbörse installieren. Hier fragte der Dritte Bürgermeister Adam Neuner (WG/HO) nach, was denn der Unterschied zur Ausbildungsmesse sei. "Die Börse soll wie der Künstlermarkt aufgebaut sein, nur am Sonntag stattfinden und eine günstige Möglichkeit für kleine Unternehmen sein, sich zu präsentieren", antwortete Schöpf. cs