Lonnerstadt — Rechtzeitig zu Ostern, dem Fest der Auferstehung von Jesus Christus, erstrahlt die Orgel in der St. Oswald-Kirche in neuem Glanz. Am Palmsonntag fand die Wiedereinweihung der Orgel statt. Zusammen mit Dekan Hans-Martin Lechner aus Bamberg feierten Pfarrer Martin Müller und Pfarrerin Ute Rakutt einen Gottesdienst, bei dem die Bedeutung der Orgel zum Lob und Preis Gottes im Mittelpunkt stand.

Schatz in der St. Oswald-Kirche

Die St. Oswald-Kirche beherbergt mit dieser Orgel einen ganz besonderen "Schatz". Ein wunderschön gestaltetes Orgelprospekt von 1763 und ein Orgelwerk aus dem Jahr1892 sollten unbedingt neu zur Geltung kommen. Die Orgelbaufirma Thomas Eichfelder aus Bamberg führte eine Teilrückführung zu den Qualitäten, die eine Steinmeyerorgel einmal ausgemacht haben, durch. Kräftige Töne im Fundament der Bässe, fein und gefällig in den Höhen - ohne schrill zu sein - eine optimale Begleiterin für den Gesang der Gemeinde. Die Arbeiten dauerten ungefähr 8 Monate.
In dieser Zeit behalf man sich mit einer Truhenorgel, die im Altarraum ihren Platz fand. Die vier Organisten Manfred Müller, Gerlinde Heubeck, Jutta Wachs-Müller und Gerhard Paulus, der sich ganz besonders um die Restaurierungsarbeiten an der Orgel bemühten, gestalteten den besonderen Gottesdienst gemeinsam mit dem Dekanatskantor Martin Wenzel. Gespielt wurden besonders festliche Stücke, passend zur Passionszeit. Jutta Wachs-Müller